Suchen

Lineartechnik

Warum IMI Precision Engineering das Portfolio um elektromechanische Antriebe ergänzt

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Schutz vor Eindringen von Partikeln in „gerfährlicher Größe“

Die Antriebe sind in Standardausführung mit der Schutzart IP40 ausgestattet. Dies wird beispielsweise durch geeignete Dichtungen sowie in der Pneumatik bewährte Abstreifelemente an der Kolbenstange erreicht. Dadurch sind die Antriebe gegen das Eindringen von Partikeln in "gefährlicher Größe" geschützt.

Die Führung der Kolbenstange ist durch eine interne Lagerung gewährleistet. Bei großen Hüben und/oder Querlasten sollte jedoch eine externe Führung vorgesehen werden. Hier bietet IMI Precision Engineering verschiedene, in der Pneumatik bewährte Lösungen zur externen Führung der Last an.

Bildergalerie

Die Magnetschalternut ist entsprechend der IMI-Norgren-Pneumatikzylinder gewählt. Damit lassen sich alle Magnetschalter aus dem IMI-Norgren-Portfolio, wie der M/50 mit IO-Link sowie alle gängigen Magnetschalter am Markt verwenden.

Kosten elektromechanischer Antriebe oft niedriger als pneumatischer

In vielen Anwendungen sind die Kosten elektromechanischer Antriebe über den gesamten Lebenszyklus vergleichbar oder geringer als die von pneumatischen Antrieben. Insbesondere bei hohen Anforderungen an die Flexibilität wird ein elektromechanischer Antrieb aufgrund seiner hohen Energieeffizienz geringere Lebenszykluskosten aufweisen. Pneumatische Antriebe spielen ihre Stärken immer dort aus, wo langes Halten bei hohen Kräften oder einfache Punkt-zu-Punkt-Bewegungen erforderlich sind.

In der Regel gibt die Anwendung die Wahl der geeigneten Technologie vor. Bei einfachen Linearbewegungen zwischen zwei fixen Endpunkten ist die Pneumatik kaum zu überbieten. Je höher die Anforderungen nach komplexen oder flexiblen Bewegungsabläufen sind, desto eher lohnt sich die Betrachtung einer elektromechanischen Lösung.

Für IMI Precision Engineering hat die Reise aber erst begonnen. Noch für Ende dieses Jahres ist die Markteinführung zweier Baureihen kolbenstangenloser Antriebe geplant.

BUCHTIPPDas Buch „Praxishandbuch Antriebsauslegung“ hilft bei der Auswahl der wesentlichen Bestandteile elektrischer Antriebssysteme: Motor, Getriebe, Stellgerät, Netzversorgung sowie deren Zusatzkomponenten. Auch auf die Berechnung wird intensiv eingegangen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal www.konstruktionspraxis.de

* Rainer Rentschler ist Product Manager Motion Control (D-CH) Electric Drives, Stephan Merkelbach Application Engineer bei IMI Precision Engineering

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45989318)