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STM Waterjet Wasserstrahlschneiden von Mikroteilen jetzt en masse möglich

| Redakteur: Peter Königsreuther

STM Waterjet punktet mit dem neuen Microwasserstrahlsystem „Microcut MJ“ samt Softwarelösung jetzt auch bei der Massenproduktion hoch funktioneller Minibauteile, wie es heißt.

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STM punktet nach eigener Aussage mit dem neuen Micro-Wasserstrahlsystem „Microcut MJ“ jetzt auch in der Massenproduktion von hochfunktionellen Miniaturbauteilen.
STM punktet nach eigener Aussage mit dem neuen Micro-Wasserstrahlsystem „Microcut MJ“ jetzt auch in der Massenproduktion von hochfunktionellen Miniaturbauteilen.
(Bild: STM Waterjet )

Bei der neuen Wasserstrahlschneidanlage Microcut MJ sorgt die spezielle Konstruktion mit schwingungsdämpfendem Granitgestell, Hochpräzisionsspannrahmen und Linearmotorachsen in Kombination mit der hochwertigen Schneidkopftechnik plus Smartcut-Software Schnittbreiten bis 0,2 mm – und das für die Massenfertigung, betont STM Waterjet. Die mechanischen Verschleißteile seien auf ein Minimum reduziert worden, die integrierte Steuerung und das Abrasivsystem machten die üblichen Zusatzaggregate überflüssig. So spare man maximal an Material, Personal und Zeit. Tatsächlich wird laut STM so eine fast automatische Fertigung mit sehr hohem Präzisionsgrad möglich.

Schneiden ohne Umrüstaufwand

Mehr noch: Dank der modularen System-Konfiguration kann die Anlage bis ins Detail an hochspezialisierte Schneidaufgaben angepasst und jederzeit umgerüstet werden. Zusammen mit der allgemeinen Tatsache, dass man mit Wasserstrahl alle möglichen Materialien ohne Umrüstaufwand schneiden kann, bietet STM mit seiner „Microcut MJ“ damit vor allem für die Serienfertigung in der Medizin-, Elektrotechnik-, Automobil- und Luftfahrttechnik beste Voraussetzungen. Und das zu überschaubaren Investitionskosten: Das System ist ab 170.000 € (ohne Hochdruckpumpe) komplett einsatzbereit mit allem Zubehör lieferbar.

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Zehn mal besser als das Übliche

Als Kaltschneideverfahren kann die Wasserstrahl-Technologie filigrane, hoch funktionelle Werkstücke aus unterschiedlichsten Materialien schneiden, die sich bei alternativen Verfahren verbiegen oder schmelzen würden. Dazu gehören Keramiken, Glas, Kunststoffe, NE-Metalle, Elektronikbauteile oder Verbundwerkstoffe, die vor allem im Maschinenbau, in der Elektronik-, Fahrzeug-, Chemie-, Schmuck-, Uhren- und Lebensmittel-Industrie sowie in der Medizintechnik in kleinsten Teilen verarbeitet werden. Mikro-Wasserstrahlanlagen arbeiten dabei um den Faktor 10 genauer als klassische Anlagen. Das gilt umso mehr für die neue „Microcut MJ“, die Abrasiv mit einem minimalen Durchmesser von 0,2 mm mit einer Positionier- und Wiederholungsgenauigkeit von 0,0025 mm schneidet. Dabei lässt sich der Abrasivanteil stufenlos jeder Oberfläche und Schneidaufgabe anpassen. Die Oberflächengüte mit bis zu RA = 0,8 µm ähnelt dabei dem Schleifen.

Bauteile mit exakten Kanten

Bearbeitungsverlauf, Start- und Endpunkte können nahezu beliebig gewählt werden. Durch den geringen Durchmesser des Werkzeuges werden bei einer hohen Schnitt- und Schnittkantenqualität scharfkantige Konturen und – wegen des Strahldurchmessers von unter 0,2 mm - eine sehr hohe Materialeffizienz erreicht. Prozesskräfte und thermische Belastungen sind minimal, das Entstehen giftiger Gase wird ganz vermieden.

Verschleißarm und hoch produktiv schneiden

Die Anlage ist komplett gekapselt und auf einem schwingungsarmen Granitgestell aufgebaut, der mit einem variablen Hochpräzisions-Spannrahmen verbunden ist. Mit diesem können Werkstücke bis 1000 mm × 1000 mm genau ausgerichtet und sicher befestigt werden. Führungseinheiten mit hochdynamischen Linearmotorantrieben bürgen für erstklassige Leistung sowie Präzision und ermöglichen den Verzicht auf kostenintensive Verschleißteile wie Kupplungen, Zahnräder und Getriebe. Das neue Bedienpult mit bewährtem „Smarttouch“-System, die integrierte Steuerung per intelligenter „Smartcut“ CAD/CAM-Software sowie spezielle Schutzvorrichtungen für Schmutz und Lärm sorgen für maximale Benutzerfreundlichkeit. Neben dem thermisch und physisch separierten Edelstahlwasserbecken sorgt auch der ausschließliche Einsatz von Markenkomponenten für störungsarmes Schneiden und Verschleißfestigkeit.

Testschneiden im schweinfurter STM-Zentrum

Interessenten können die Leistungsfähigkeit der Feinwasserstrahlsysteme von STM jederzeit anhand eines individuellen Testschnittes oder im Rahmen einer Demonstration in den brandneuen STM-Wasserstrahlzentren in Schweinfurt oder Eben/Austria unverbindlich testen. Sie erhalten auf Wunsch auch eine kostenlose Systemlösung inklusive Kosten-Nutzenanalyse nach Maß, um die Eignung einer „Microcut MJ“-Kompaktanlage bedarfsbezogen bewerten zu können.

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