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Spritzgussteile Messen Weiche Kunststoffteile fürs Vermessen sanft fixiert

| Redakteur: Peter Königsreuther

Auch weiche sowie empfindliche Bauteile müssen zur Qualitätsbeurteilung ihrer Geometrie vermessen werden. Dazu müssen sie sicher befestigt werden, dürfen aber durch Spannkräfte nicht verformt werden. Eine Spannalternative aus Vakuumsystem, Anschlägen und Positionierhilfen ist dazu in der Lage.

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Vakuum- Spannvorrichtung mit Positioniermaske von Witte. Hier wird sie nach dem Spannen für den Messvorgang gerade entnommen. Ihr Pluspunkt ist laut Hersteller, dass sie auch weiche und empfindliche Kunststoffverschlüsse (etwa für Waschmittelflaschen) sicher und ohne spannkraftbedingte Verformungen für eine präzise Qualitätsüberprüfung fixieren kann.
Vakuum- Spannvorrichtung mit Positioniermaske von Witte. Hier wird sie nach dem Spannen für den Messvorgang gerade entnommen. Ihr Pluspunkt ist laut Hersteller, dass sie auch weiche und empfindliche Kunststoffverschlüsse (etwa für Waschmittelflaschen) sicher und ohne spannkraftbedingte Verformungen für eine präzise Qualitätsüberprüfung fixieren kann.
(Bild: Witte)

Zu den erwähnten weichen sowie empfindlichen Teilen gehören etwa Kunststoffverschlüsse für Waschmittelflaschen, wie der Anbieter der neue Spanntechnik, Witte Barskamp, erklärt. Auch Diese Kunststoffkomponenten müssten während des Herstellprozesses gemessen werden. Eine reproduzierbare Aufspannung dieser biegsamen Kunststoffteile sei jedoch erfahrungsgemäß nicht einfach zu bewerkstelligen. Sämtliche auf das Bauteil einwirkenden Spannkräfte führen laut Witte dazu, dass dieses zu verformt wird und somit den eigentlichen Messvorgang in puncto aus der Fertigung kommender Istgeometrie, ad absurdum führen. Jegliche Art von punktuell wirkenden Spannkräften, die letztendlich zur Deformationen der empfindlichen, oft dünnwandigen, Spritzgussteile führe, gelte es folglich zu vermeiden.

Mix aus Sauger, Vakuumbereichen, Anschlägen und Positionierhilfe vermeiden Deformationen

Es muss laut Witte also ein Spannkonzept angewendet werden, bei dem möglichst wenig Druck auf das Werkstück ausgeübt wird. Bei allen mechanischen Spannmethoden aber bestehe die Gefahr der Deformation. Deshalb wurde von Witte eine Vakuumspannmethode ins Auge gefasst. Die Reproduzierbarkeit der Spannung unter Beibehaltung der dreidimensionalen Werkstückgeometrie, ist dabei sehr wichtig. Und während der Konstruktionsphase wurde dem Thema deshalb höchste Aufmerksamkeit gewidmet. Das Endergebnis besteht aus einer Kombination aus Saugern, Vakuumbereichen, Anschlägen und einer Positionierhilfe, welche die gleichzeitige Vakuumspannung von 12 Werkstücken erlaubt, so Witte. Werkstückdeformationen seien damit sicher ausgeschlossen. Das Einlegen aller Bauteile erfolge dabei von Hand, und für den eigentlichen Messvorgang seien die Werkstücke in Ihrer kompletten Außenkontur erreichbar.

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