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Dumeta

Wendevorrichtungen erleichtern schnelles und sicheres Handling

| Redakteur: Frauke Finus

Das Drehen sehr großer Bauteile wie beispielsweise eines Brückenträgers ist bei der Verwendung von ungeeigneten Hilfsmitteln oft mit großem Zeitaufwand verbunden
Das Drehen sehr großer Bauteile wie beispielsweise eines Brückenträgers ist bei der Verwendung von ungeeigneten Hilfsmitteln oft mit großem Zeitaufwand verbunden (Bild: Dumeta GmbH)

Eine modulare Wendevorrichtung von Dumeta ermöglicht schnelles Ausrichten sperriger Teile bis 100 t.

Beim Handling schwerer Lasten ist Sicherheit oberstes Gebot. Kommt ungeeignetes Gerät wie etwa ein Gabelstapler zum Einsatz, kann eine Last unkontrolliert kippen und die Werker gefährden oder verletzen. Handelt es sich um sehr große Bauteile wie beispielsweise Brückenträger, müssen aufwändige Lösungen erdacht werden und der Wendevorgang nimmt dabei sehr viel Zeit in Anspruch – im schlimmsten Fall einen halben Tag oder mehr. Dies kann durch den Einsatz professioneller Wendevorrichtungen vermieden werden, die in verschiedenen Leistungsklassen verfügbar sind und für Sicherheit im Arbeitsprozess sorgen. Die modularen Giromatic-Wendesysteme der Dumeta GmbH bieten alle Vorteile die für ein sicheres und unkompliziertes Lastenhandling notwendig sind, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Die Objekte werden mithilfe reißfester Schlingen oder Ketten sowie ein bis zwei einzelnen Antriebseinheiten oder einer Wendetraverse gehandelt. Der Vorgang nimmt so selbst bei sperrigen oder ungleichmäßigen Bauteilen nur wenige Minuten in Anspruch, wie es heißt.

Befestigung an Kränen, Kranbahnen sowie an Hubsäulen möglich

Dumeta prüft zuerst im Rahmen einer Bedarfsanalyse den geplanten Einsatzort der Wendevorrichtung und berät im Anschluss mit den Interessenten, welche Giromatic-Variante die Richtige ist. So kann beispielsweise ein Modell für den Betrieb mit zwei Kränen ausgewählt werden, wobei anstatt einer Motor- und einer Mitläufereinheit auch zwei Motoreinheiten eingesetzt werden können, über welche die lasttragenden Schlingen laufen. „Bei der Bearbeitung bestimmter Bauteile werden allein schon aufgrund ihres Gewichts von bis zu 100 t und ihrer enormen Länge von über 60 m zwei Kräne benötigt, da sich andernfalls die Bestimmung des Anhebepunkts schwierig gestaltet und eine instabile Situation entsteht“, erklärt Jos Lotgerink, Geschäftsführer von Dumeta.

In diesen Fällen wird an jeden Kran eine Giromatic-Einheit montiert wobei zwischen einer Antriebseinheit mit einer Mitläufereinheit und zwei Antriebseinheiten gewählt werden kann. Die Variante mit zwei angetriebenen Einheiten ist dann von Vorteil, wenn mehr Grip auf jeder Schlingen benötigt wird oder die Last nicht mehr gerade austariert ist, wie es heißt. In diesem Fall verändere sich das Gewicht des Bauteils während der Montage ungleichmäßig – beispielsweise durch das Hinzufügen der Achsen an ein LKW-Chassis. Dank der zweifachen Ansteuerung könne auf beiden Seiten die gleiche Traktion erreicht und ein sanftes und gleichmäßiges Drehen vollzogen werden.

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