Zerspanung Werkzeuge für Windkraftanlagen müssen prozesssicher arbeiten

Redakteur: Rüdiger Kroh

Komponenten für Windenergieanlagen weisen in der Regel lange Bearbeitungszeiten auf. Daher sind Zerspanungswerkzeuge gefragt, die über eine lange Zeit prozesssicher arbeiten. Weil die Bauteile zudem sehr groß und oft asymmetrisch sind, sollte die Bearbeitung in einer Aufspannung erfolgen.

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Zerspanung in großen Dimensionen: Aufspannung der Hauptwelle einer Windenergieanlage. (Bild: Iscar)
Zerspanung in großen Dimensionen: Aufspannung der Hauptwelle einer Windenergieanlage. (Bild: Iscar)

Nur wenige Märkte innerhalb der Zerspanungsbranche wachsen aktuell so rasant wie die Windkraftindustrie. Windparks stellen derzeit 1,3% der weltweit erzeugten elektrischen Kapazität dar - eine Zahl, die jährlich um 29% wächst.

Selbst mit diesem Anteil von nur 1,3% produzieren Windkraftanlagen genügend Energie, um 36 Mio. Haushalte mit Strom zu versorgen, um so im Gegenzug die Treibhausemissionen um 220000 t pro Jahr zu reduzieren.

Starke Position beim Windkraftanlagen-Export

Neuinvestitionen in Windkraft werden bis zum laufenden Jahr voraussichtlich 10 Mio. neue Arbeitsplätze schaffen und bis 2017 werden diese Investitionen bei mehr als 40 Mrd. Dollar liegen. Die 1,3%-Marke wird man also schon in naher Zukunft weit hinter sich gelassen haben.

Deutschland nimmt eine starke Stellung im Exportgeschäft ein. Während der deutsche Markt für Windkraftanlagen 2009 lediglich 6% des Weltmarktes ausmachte, betrug der Umsatz der Windenergieanlagenhersteller in Deutschland im ersten Halbjahr 2010 starke 17,5% des weltweiten Umsatzes.

Die Exportquote lag bei 75%. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2010 332 Anlagen mit zusammen fast 660 MW Leistung gebaut. Insgesamt sind in der Bundesrepublik (Stand September 2010) 21315 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 26386 MW installiert.

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