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MES ist nicht nur ein Schlagwort für Kennzahlen, Durchlaufzeiten und Rüstwechsel sondern wird zum Spielfeld der Prozessoptimierung wenn leicht bedienbare Oberflächen, skalierbare Softwaremodule und flexibel gestaltbare Auswertungen dazu beitragen, den ROI zu erhöhen. Unter dem Strich bleibt mit MES mehr Zeit für effiziente, wertschöpfende Tätigkeiten zur Steigerung der Produktivität.
Mitarbeiter müssen Entscheidung für MES nachvollziehen können
Allerdings: Nur wenn Entscheidungen nachvollziehbar sind, werden sie von den Mitarbeitern mitgetragen und diese sind dann auch bereit, Mehrarbeit im Sinne der Sache zu leisten. Gerade wenn durch volle Auftragsbücher, die Ressource Mensch knapp ist, werden die Mitarbeiter häufig dort eingesetzt wo es offensichtlich am meisten brennt, ohne jedoch den gesamten Fertigungsprozess zu betrachten.
Eine Simulation, die Auswirkungen der unterschiedlichen Planungsszenarien darstellt, liefert dem Planer die notwendigen Informationen um gesicherte Entscheidungen treffen zu können. Dabei wird der gesamte Fertigungsprozess unter Berücksichtigung aller aktiven Fertigungsaufträge betrachtet und liefert eine gesicherte Aussage, an welcher Stelle die Mehrarbeit eine ganzheitliche Verbesserung bringt. Somit kann teure Mehrarbeit, die keine Terminverbesserung erzielt, vermieden werden und damit auch die Mitarbeiterdemotivation.
Moderne MES-Systeme ieten Multiressourcenplanung
Deshalb setzen moderne Feinplanungssysteme heute auf eine Multiressourcenplanung. Diese berücksichtigt neben der Verfügbarkeit der Maschinen auch die Ressourcen Mensch und Fertigungshilfsmittel.
Somit wird die entsprechende Arbeitsfolge erst dann terminlich verplant, wenn gleichzeitig die Maschine, ein qualifizierter Mitarbeiter und die entsprechenden Fertigungshilfsmittel, zum Beispiel Werkzeuge, zur Verfügung stehen. Die benötigten Fertigungshilfsmittel können in einer Werkzeug- und Betriebsmittelverwaltung gespeichert werden.
Das Ziel eines Leitstandes ist die realistische Darstellung des Fertigungsablaufes und der Terminsituation. Letztendlich möchte der Planer frühzeitig von der Softwarelösung seine Fragen beantwortet bekommen. Sind die zugesagten Kundentermine haltbar? Welche Auswirkungen hat es, wenn wir bestimmte Aufträge umplanen oder ihnen eine höhere Priorität geben? Dafür bietet die Applikation eine Reihe von übersichtlichen Darstellungen, wie eine Gantt-Darstellung der eingelasteten Fertigungsaufträge mit farblicher Darstellung der Liefertermine oder eine Maschinenbelegungssicht.
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