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Krauss-Maffei Berstorff Wie aus einem Extrusions-Oldtimer ein nagelfrischer Produktionsrenner wird

| Redakteur: Peter Königsreuther

Eine pfiffige Upgrade-Option im Rahmen von OEE Plus (Overall Equipment Efficiency), die von Krauss-Maffei Berstorff angeboten wird, macht aus bestehendem Monoextruder ein leistungsfähiges Coextrusionssystem im Doppelstrang zur Steigerung der Gesamtanlageneffizienz.

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Der Krauss-Maffei-Berstorff-Doppelschneckenextruder KMD 114-32/P links in Monoextrusionsvariante und rechts daneben nach dem Upgrade mit zwei konischen Coextrudern in Doppelstrang nebst C6-Steuerung.
Der Krauss-Maffei-Berstorff-Doppelschneckenextruder KMD 114-32/P links in Monoextrusionsvariante und rechts daneben nach dem Upgrade mit zwei konischen Coextrudern in Doppelstrang nebst C6-Steuerung.
(Bild: Kraus-Maffei Berstorff)

Schüco Polymer Technologies KG, ein, wie es heißt, langjähriger Krauss-Maffei-Berstorff-Kunde, wird bald eine Coextrusions-Kombination im Doppelstrang im Werk Weißenfels in Betrieb nehmen. Bei diesem Projekt hat Krauss-Maffei Berstorff gezeigt, wie in einen bereits seit über zehn Jahren laufenden Doppelschneckenextruder KMD 114-32/P eine neue Coex-Kombination integriert werden kann, die außerdem mit zwei konischen Maschinen des Typs KMD 63 K/P ausgestattet ist, wie das Unternehmen berichtet. Die Werkzeuge liefert die Greiner Extrusion Group, eine der führenden Werkzeugherstellerin weltweit, mit der Krauss-Maffei Berstorff seit Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit pflege und den Kunden damit außer verfahrenstechnischer Kompetenz auch System-Know-how bieten könne.

Auch auf die Steuerung kommt`s an

„Mit unserem Konzept der Doppelstrang-Coextrusion haben wir eine Spezialanforderung von Schüco erfüllt“, sagt Marc Stramm, Vertriebsbeauftragter für Deutschland bei Krauss-Maffei Berstorff. „Die seit mehr als zehn Jahren als Einzelextruder laufende Maschine wurde dabei in die neue, effiziente und leistungsstarke Doppelstrang-Extrusionanlage integriert, die coextrudierte Fensterprofile mit einer hohen Ausstoßleistung von 700 bis 800 kg/h fertigen kann, so Stramm. Der Hauptextruder bereite das Material mit höherem Recyclat- oder Füllstoffanteil für die Innenschicht auf. Die beiden Coextruder (als Huckepack-Modelle ausgeführt) sorgen dann im Doppelstrang für die Außenschicht, und arbeiten mit einer Leistung von maximal 200 kg/h je Strang, wie es weiter heißt.

Mit der Implementierung einer C6-Steuerung sei die Anlage bezüglich der Regelung und Überwachung nun auch auf dem neuesten technischen Stand. Eine zuverlässige Produktion, speziell im Hinblick auf die im Verbund produzierenden Extruder, sowie der Nachfolgeaggregate, ist laut Hersteller damit gewährleistet.

Das Wirtschaftlichkeitspotenzial voll ausschöpfen

„Wir setzen seit vielen Jahren die Doppelschneckenextruder von Krauss-Maffei Berstorff zur Profilextrusion ein“, betont Joachim Papenheim, Leiter Supply Chain bei Schüco Polymer Technologies. Die Maschinen sind höchst kompakt, robust und man ist überzeugt, mit der überarbeiteten Konstellation weiterhin zuverlässig, störungsfrei und vor allem wesentlich leistungsfähiger produzieren zu können, so Papenheim.

Krauss-Maffei Berstorff ist nach eigenen Angaben permanent bestrebt, erfolgreiche Anlagenkonzepte weiter zu optimieren, die das Wirtschaftlichkeitspozential der Produktionsprozesse noch stärker ausschöpfen sollen. Das Unternehmen werde damit dem wachsenden Anspruch der Verarbeiter nach maximaler Anlagenverfügbarkeit, optimaler Produktqualität und höchster Leistungen gerecht. Mit OEE Plus biete Krauss-Maffei Berstorff den Anwendern hochwertigen Lösungen zur Steigerung ihrer Gesamtanlageneffizienz.

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