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Unternehmensnachfolge Wie Sie ein Unternehmen steuergünstig verschenken

| Autor: Melanie Krauß

Wird ein Unternehmen verschenkt oder vererbt, können bis zu 30 % Steuern anfallen. Wie Sie eine hohe finanzielle Belastung des Nachfolgers vermeiden können, weiß Elke Volland, Fachanwältin für Steuerrecht bei Rödl&Partner.

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Wenn die Nachfolge schlecht vorbereitet ist, kann es zu hohen Steuer
belastungen kommen.
Wenn die Nachfolge schlecht vorbereitet ist, kann es zu hohen Steuer
belastungen kommen.
(Bild: ©Stockfotos-MG - stock.adobe.com)

Die Steuersätze bei der Erbschaftssteuer starten bei 7 % und können in bestimmten Fällen bis zu 50 % gehen. Es ist jedoch möglich, vollständig von der Steuer befreit zu werden. Dazu müssen bestimmte Fristen eingehalten werden. Innerhalb dieser dürfen die Nachfolger das Unternehmen oder die Anteile daran nicht verkaufen. Sie müssen zudem die Arbeitsplätze erhalten, dürfen keine wesentliche Betriebsgrundlage verkaufen und auch nicht mehr Geld aus dem Unternehmen entnehmen als Gewinn erwirtschaftet wird. Gelingt dies, lassen sich erhebliche Summen sparen. Tatsächlich wird diese Begünstigung auch häufig gewährt.

Wann können Nachfolger diese Begünstigung nicht nutzen?

Für Großunternehmen, also Unternehmen ab einem Wert von 26 Mio. Euro, gilt der 100%-Steuervorteil nicht mehr ohne Weiteres. Sie müssen strengere Voraussetzungen erfüllen und die sogenannte Verschonungsbedarfsprüfung bestehen. Bei Unternehmenswerten ab 90 Mio. Euro ist diese sogar die einzige Möglichkeit, von der Steuer befreit zu werden.

Über den Autor

 Melanie Krauß

Melanie Krauß

Redakteurin Management & IT und Karriere & Weiterbildung