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Leichtbau BW / Lofec GmbH Wohlige Wärme spendet die Leichtbau-Heizung aus PET und Carbonfasern

Redakteur: Peter Königsreuther

Eine innovative, hauchdünne Flächenheizung macht die klobig-klotzigen Heizkörper, die man sonst so kennt, vielleicht obsolet, berichtet die Leichtbau BW. Mit nur 100 g/m² Flächengewicht und minimalem Materialeinsatz, spare sie außerdem Ressourcen und Energie.

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Hauchdünn: Die Lofec-Flächenheizung ais PET-Folie und Carbonfasern ist nur 0,5 mm dick und lässt sich so einfach wie eine Tapete verlegen, zum Beispiel unter dem Putz der Decke. Außerdem könne sie auch mechanisch bearbeitet werden, etwa um Steckdosenaussparungen zu schaffen.
Hauchdünn: Die Lofec-Flächenheizung ais PET-Folie und Carbonfasern ist nur 0,5 mm dick und lässt sich so einfach wie eine Tapete verlegen, zum Beispiel unter dem Putz der Decke. Außerdem könne sie auch mechanisch bearbeitet werden, etwa um Steckdosenaussparungen zu schaffen.
(Bild: Lofec)

Die Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg präsentiert diese Innovation im Rahmen des Thinking im November 2017, wie es heißt. Mit diesem Label gibt die Leichtbau BW monatlich innovativen Produkten oder Dienstleistungen im Leichtbau aus Baden-Württemberg eine Präsentationsplattform.

Thermoplast und Carbonfasern schaffen leichteste Heizung der Welt

Mit nur 0,5 mm Höhe sei die Lofec-Flächenheizung die dünnste und leichteste ihrer Art in der Welt. Dabei wird der Leichtbaueffekt aufgrund des sehr geringen Materialbedarfs zum Bau dieser Heizinnovation noch weiter erhöht, heißt es. Möglich macht das der Einsatz von Carbonfasern, die in eine PET-Folie eingearbeitet sind. Die Heizbahnen könnten in dieser Kombination dabei nicht nur als Vollheizung oder Ergänzung zu einem bestehenden Heizsystem eingesetzt werden, sagt der Hersteller Lofec.

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Die versteckbare Heizung aus Kunststofffolie und Carbonfasern

Die dünnen Compositebahnen lassen sich fast überall verlegen, heißt es. Egal ob unter Fliesen oder Parkett im Fußboden, in der Decke unter Putz oder einer Wand hinter der Tapete – durch ihre geringe Größe lassen sich die Heizbahnen quasi unsichtbar verbauen und die Optik des Raumes wird nicht beeinträchtigt, betont Lofec. Das öffne Designern eine neue Welt der Heizungskonstruktion, wenn man anstelle eines üblichen, klobigen Heizkörpers das Heizsystem in der Wand oder der Decke verschwinden lassen könne. Zu den vielen Einsatzmöglichkeiten trägt auch das geringe Gewicht der Heizbahnen bei, denn Carbonfasern im Materialmix mit PET-Folie gelten als typische Flächenmaterialien, einer Art heizenden Tapete nicht unähnlich.

Wärmeabstrahlung der natürlicheren Art

Bei der Konstruktion der Flächenheizung sei die Leichtbauphilosophie konsequent umgesetzt worden, denn durch den sehr geringen Materialeinsatz ließen sich wertvolle Ressourcen einsparen. Ein weiterer Mehrwert ist laut Lofec der geringere Stromverbrauch des Heizsystems, wenn man diesen etwa mit dem eines Nachtspeicherofens vergleicht.

Betrieben wird das innovative Heizsystem mit relativ ungefährlicher Niederspannung von 24 V. Durch den Flächenwiderstand in den Bahnen entwickle sich die Strahlungswärme. Sie gilt als die natürlichste Art der Wärmeentwicklung. Die Heizbahnen erwärmen dabei nicht wie ein klassischer Heizkörper die Raumluft, sondern geben Wärmestrahlen ab, die Gegenstände oder Körper im Raum erwärmen – genau so, wie es die Strahlen der Sonne auch tun, sagt Lofec.

Die Lofec GmbH arbeitet eng mit der gesamten Bauindustrie zusammen und hat für ihre elektrische Flächenheizung bereits mehrere Aufbauempfehlungen und Freigaben erhalten.

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