China Compulsory Certificate

Zertifizierung von Produkten für den chinesischen Markt

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Im nächsten Schritt folgt der meist zweitägige CCC-Werksaudit. Für diesen werden vom CQC chinesische Auditoren in das Herstellerland entsandt. Ziel ist es, das Qualitätsmanagementsystem sowie die wichtigsten Fertigungsprozesse im Werk zu inspizieren und die Angaben in den Antragsformularen auf Konsistenz zu prüfen.

Im Vergleich zu einem ISO-Audit ist die CCC-Werksinspektion deutlich dokumentenlastiger. Sie sollte entsprechend vorbereitet und von einem erfahrenen Übersetzer begleitet werden. Im Idealfall wird der Audit bestanden, ohne dass die Auditoren eine Non-Conformity identifizieren.

Markierungsgenehmigung bei der chinesischen Zentralbehörde einholen

Liegen auch die Ergebnisse der Produkttests in den vorgegebenen Toleranzbereichen, wird vom CQC das CCC-Zertifikat ausgestellt und die Markierungsgenehmigung kann bei der chinesischen Zentralbehörde CNCA (Certification and Accreditation Administration) beantragt werden. Die Maschinen können beispielsweise mit von der CNCA gedruckten Stickern oder mittels eigener Labels oder Werkzeuge markiert werden. Die fest definierten Abmessungen des CCC-Logos müssen dabei jedoch unbedingt beachtet werden.

Bei der CCC-Zertifizierung handelt es sich um einen Prozess, der Koordination und ein kontinuierliches Management erfordert. Denn mit der Übersendung des CCC-Zertifikates und der Ausstellung der Markierungsgenehmigung ist der Prozess nicht gänzlich abgeschlossen.

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