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Geiss TTT Ziel erreicht: 4 Millimeter ABS in unter 60 Sekunden

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die zurückliegende Fakuma markiert für den Thermoformspezialisten Geiss das beste Messeergebnis der Unternehmensgeschichte. Zum 20. Mal standen die Seßlacher in Friedrichshafen mit Innovationen den Besuchern Rede und Antwort.

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Prost! 6,35 Mio. Euro Umsatz konnte der Thermoform-Spezialist Geiss auf der Fakuma verzeichnen - absoluter Rekord, so der Geschäftsführer Manfred Geiß (dritter von links). Grund genug, das Ganze mit ordentlich Schampus zu begießen.
Prost! 6,35 Mio. Euro Umsatz konnte der Thermoform-Spezialist Geiss auf der Fakuma verzeichnen - absoluter Rekord, so der Geschäftsführer Manfred Geiß (dritter von links). Grund genug, das Ganze mit ordentlich Schampus zu begießen.
(Bild: Geiss)

Der Prototyp der T 10 sorgte bei Kennern des Thermoformprozesses bereits 2014 für Staunen bezüglich ihrer Performance, wie Manfred Geiß, Geschäftsführer des Unternehmens aus dem oberfränkischen Seßlach, berichtet. Die Leistung habe sich offensichtlich herumgesprochen und es wurden nun insgesamt 14 Maschinen direkt auf der Messe bestellt.

Marktbegleiter müssen sich anstrengen

Die T 10 bedeutet die Abkehr von pneumatischen Antrieben, um nun eine komplett elektrische, kompaktere Maschine anbieten zu können. Außer den Twin-Sheet-Typen, war die T 10 deshalb der Messe-Renner. Die Vorteile in Bezug auf Energieeffizienz im Betrieb der Anlage, beim Verkürzen der Maschinenhauptzeiten sowie bei den Investitionsaufwendungen seien von Marktbegleitern derzeit kaum zu überbieten. Die 14 Maschinen werden nach Deutschland, Italien, Spanien, Schweden, Slowenien, Tschechien und den Niederlanden geliefert. Dieser Fakuma-Rekord entspricht einem Umsatz von 6,35 Mio. Euro, so Geiß.

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Schwere Werkzeuge per Knopfdruck wechseln

Das Unternehmen Hombach investierte unter anderem in die größte Geiss-Anlage, die sowohl Mono- als auch Twinsheet-fähig ist, dabei Formteile von 2650 mm × 2300 mm × 1000 mm verarbeiten kann und mit automatischem Werkzeug- und Plattenwechsler ausgestattet wird, betont der Geiss-Chef.

Da auf dem Großteilemarkt meist relativ geringe Stückzahlen dominieren, andrerseits aber Werkzeuggewichte bis 50 kN hantiert werden müssen, habe sich Hombach für den automatischen Werkzeugwechsel entschieden. Dabei wird auf Knopfdruck die Palette mit dem zu verformenden Material der Maschine zugeführt. Danach geschieht das mit dem kompletten Werkzeugsatz, der beim Twinsheetverfahren aus zwei Werkzeugen besteht, betont Geiß.

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