Hannover Messe 2017/ Jahresbilanz 2016 Zuliefererindustrie fordert sicheren Investitionsrahmen

Redakteur: Florian Stocker

Die Arbeitsgemeinschaft der Zuliefererindustrie (Argez) zieht bei einer Pressekonferenz auf der Hannover Messe eine positive Bilanz für das Jahr 2016, warnt vor der Rückkehr des Protektionismus und mahnt ein Umdenken beim Thema EEG-Umlage an.

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Von links: Sebastian Schiweck (Wirtschaftsvereinigung Metalle e.V.), Christian Vietmeyer (Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V.) und Michael Weigelt (GKV/Tecpart) bei der Pressekonferenz im Rahmen der Hannover-Messe.
Von links: Sebastian Schiweck (Wirtschaftsvereinigung Metalle e.V.), Christian Vietmeyer (Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V.) und Michael Weigelt (GKV/Tecpart) bei der Pressekonferenz im Rahmen der Hannover-Messe.
(Bild: Stocker)

Wer derzeit die internationalen Entwicklungen, vor allem jenseits des Atlantiks, beobachtet, der kommt kaum um das Wort „Herausforderung“ herum, und so stand die positive Bilanz der Arbeitsgemeinschaft der Zulieferer, vertreten durch Christian Vietmeyer (Hauptgeschäftsführer WSM), Michael Weigelt (Sprecher der Geschäftsführung beim GKV/Tecpart) und Sebastian Schiweck (Referent Handels- und Rohstoffpolitik, WV Metalle), auch im Kontext mahnender Worte. Vor den Zahlen steht indes ein Plus: Beim Umsatz kann die Branche für 2016 ein Wachstum von 0,2 % verzeichnen, die direkten Exporte stiegen um 1,3 %. Zulieferer gelten mit einer Exportquote von 75 % bei den wichtigsten Kundenbranchen als besonders abhängig vom Ausland. Daher sind laut Argez sowohl Protektionismus, als auch lokale Standortnachteile wie die EEG-Umlage ein Problem.

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