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Stemmer Imaging 10-Gigabit-Ethernet-Kameras für hohe Datenraten

| Redakteur: Udo Schnell

Die neue RIC10-Kameraserie von VR-Magic ist zum Übertragen besonders hoher Datenraten ausgelegt. Wie der Anbieter Stemmer Imaging angibt, kann sie 1,25 Gigabit pro Sekunde über Strecken von 100 m übertragen. Die Kameramodelle eignen sich sehr gut für Anwendungen, bei denen hohe Anforderungen an Auflösung und Geschwindigkeit bestehen.

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Die Kameraserie RIC10 von VR-Magic setzt CMOS-Sensoren mit Pregius-Global-Shutter-Technik von Sony sowie CMOS-Sensoren von CMOSIS ein.
Die Kameraserie RIC10 von VR-Magic setzt CMOS-Sensoren mit Pregius-Global-Shutter-Technik von Sony sowie CMOS-Sensoren von CMOSIS ein.
(Bild: Stemmer Imaging)

Bildverarbeitung – us. Kameras mit großen Auflösungen und hohen Bildraten liefern riesige Mengen an Bilddaten. Die neue RIC10-Kameraserie von VR-Magic nutzt dafür die Gig-E-Vision-kompatible 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Mit bis zu 1,25 GB/s über Strecken bis 100 m bietet sie eine der höchsten Datenübertragungsraten für die industrielle Bildverarbeitung, teilt Stemmer Imaging mit. Eine beeindruckende Auswahl an hochauflösenden High-Speed-Sensoren prädestiniere die RIC10-Serie für den Einsatz in einer Vielzahl von industriellen Applikationen und sorgt für die problemlose Integration in bestehende Netzwerk-Infrastruktur.

Die neue Kameraserie setzt die CMOS-Sensoren mit Pregius-Global-Shutter-Technik von Sony sowie CMOS-Sensoren von CMOSIS ein, die beide laut Stemmer Imaging eine herausragende Bildqualität liefern. Zur Auswahl stehen sowohl Farb- als auch Monochromsensoren mit Auflösungen von 12, 8,9, 5, 4,2 und 2,2 Megapixeln und Bildraten von 64, 88, 144, 180 und 338 fps (frames per second) bei voller Auflösung. Damit seien die neuen Kameramodelle sehr gut für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Auflösung und Geschwindigkeit geeignet, zum Beispiel:

  • Wafer-, Panel- oder Platinen-Inspektion,
  • Bildanalyse im Sport,
  • Verkehrsanwendungen,
  • und 3D-Streifenprojektion.

Die RIC10-Serie ist, so das Unternehmen weiter, zudem mit Hyperspektral-Sensoren von IMEC erhältlich, die entweder als Snapshot- oder als Zeilenkameraversionen zur Verfügung stehen. Diese Sensoren zerlegen die Bilddaten in unterschiedliche spektrale Komponenten, die Auskunft über die chemische Zusammensetzung des zu untersuchenden Materials geben.

Mit den RIC10-Kameras lassen sich den Angaben zufolge sehr hohe Datenraten über Standard-CAT6A-Ethernet-Kabeln und handelsübliche industrielle Netzwerkkomponenten übertragen. Das minimiere die Installationskosten, zumal keine teuren Frame Grabber erforderlich seien.

Aber auch Anlagen mit bestehender Cat5-Verkabelung profitieren von den neuen Kameras, führt Stemmer Imaging aus. Denn diese unterstützen die neuen 2,5G und 5G NBASE-T-Modi sowie Standard-Gigabit-Ethernet-Netzwerke, die mit geringeren Bandbreiten arbeiten. Die 10-GE-Datenübertragung garantiert eine hohe Zuverlässigkeit durch Fehlerkorrektur-Algorithmen. Kombiniert mit dem Gig-E Vision Protokoll, das eine „Packet-Resend“-Funktion zur Verfügung stellt, können beschädigte und verloren gegangene Datenpakete wiederhergestellt werden.

Aufgrund der industrietauglichen, verschraubbaren M12-Steckverbinder lassen sich die Kameras der RIC10-Serie einfach in bestehende Fabrikumgebungen integrieren. Zudem sorge das robuste IP65/67-Aluminiumgehäuse mit einer Reihe von Montagemöglichkeiten für Industrietauglichkeit. Die Verwendung von C-Mount-Optiken mit optionalem IP67-Tubus sei möglich. Digitale, opto-isolierte I/Os werden ebenfalls bereitgestellt

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