Schwerzerspanung

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Chiron Group SE: Heavy-Duty – hochproduktiv

Seit 2018 mit der Chiron-Baureihe 16 der Grundstein für eine ganze Produktreihe für die Schwerzerspanung gelegt wurde, haben sich Kompetenz und Produktprogramm der Chiron Group weiterentwickelt. Ihr Anspruch an die Bearbeitungs- und Fräs-Dreh-Zentren der
Heavy-Klasse: stabil, präzise, prozesssicher und hochproduktiv.

Zur Orientierung ein Blick auf das Teilespektrum, das die Tuttlinger bei der Entwicklung der neuen Baureihen für das Schwerzerspanen im Blick hatten: Luftbalgträger und Bremssättel für Nutzfahrzeuge, Fahrwerkskomponenten und Strukturbauteile für die Luft- und Raumfahrt, Hydraulikventilblöcke und Hubarme für schwere Offroad Fahrzeuge, jede Art von Planetenträgern z. B. für Windkrafträder.

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Hochproduktiv schwerzerspanen: mit hoher thermischer, statischer und dynamischer Stabilität – die FZ 16 S mit HSK-A100-Schnittstelle.(Bild:  Chiron)
Hochproduktiv schwerzerspanen: mit hoher thermischer, statischer und dynamischer Stabilität – die FZ 16 S mit HSK-A100-Schnittstelle.
(Bild: Chiron)

Welche „Must-haves“ fordern Anwender, die solche Bauteile fertigen? 1. Große Werkzeugmagazine: Es sind viele, oft große Werkzeuge im Spiel und die Bearbeitungszeiten sind lang. 2. Prozesssicherheit, Präzision, Qualität: Hohe Zerspanvolumen und Werkstoffe verlangen Maschine und Werkzeug an Leistung und Stabilität alles ab. Und schließlich 3. Flexibilität und Produktivität: ein praxistaugliches Konzept für automatisiertes Werkzeug- und Werkstückhandling für sowohl Varianten- als auch Serienfertigung. „Über diese speziellen Herausforderungen haben wir mit vielen Anwendern gesprochen“, berichtet Gerhard Ulmer, Vertriebsbereichsleiter Branchen der Chiron Group. „Im Ergebnis haben wir heute mit den neuen Baureihen eine grundsolide und vielseitige Basis für die steigende Nachfrage an Heavy-Duty-Anforderungen im Produktprogramm. Und das Plus, das wir den Anwendern mit unseren Turnkey-Lösungen bieten können, ist die hohe Produktivität beim schweren Zerspanen.“

Stabilität zahlt auf die Produktivität ein

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, dass sich Stabilität auf allen Ebenen signifikant auf die Produktivität auswirkt. Eine DZ 16 W mit HSK-A63 beweist sich seit gut sechs Monaten bei einem Kunden der Chiron Group in der Fertigung von Pressbacken, sogenannten Crimp Jaws. Diese sind in hydraulischen Crimp-Werkzeugen für Arbeiten an potenziell spannungsführenden Leitungen verbaut.

Der Prozess ist für eine automatisierte Variantenfertigung von zwölf verschiedenen Bauteilen aus 42CrMo4 ausgelegt. Es wird wie zuvor auch doppelspindlig zerspant und mit dem Wechseltisch hauptzeitparallel be- und entladen bzw. umgespannt.

Die thermische, statische und dynamische Stabilität, wie sie die Baureihe 16 bietet, verschiebt die Leistungsgrenze definitiv nach oben. Sei es in der Dynamik, die ein High-Feed-Fräser fordert, oder in der Steifigkeit und dem Drehmoment, den ein maximales Zeitspanvolumen Q spanender Igelfräser braucht. Unterm Strich stehen 15 Prozent mehr Teile in der gleichen Zeit. Das zahlt sich aus und stärkt unsere Kunden im Wettbewerb.

Manuel Jans, Projektierungsleiter der Chiron Group im Kompetenzteam Schwerzerspanung

Die beiden auf Schwerzerspanung ausgelegten Baureihen 16 und 22 sind seit ihrer Markteinführung erfolgreich am „Schwerzerspanen“. Unter anderem in der Bearbeitung von Stator- und Motorgehäusen für E-Fahrzeuge.

Schweres komplett fertigen mit Fräsen und Drehen

Wo die Chiron Group mit ihrem Schwerzerspanungsprogramm hin will, zeigt auch die neueste Weiterentwicklung. Seit Kurzem steht Komplettbearbeitern unter den Schwerzerspanern auch eine Mill-Turn-Version der Baureihe 22 zur Auswahl: Zur doppelspindligen Fräspower mit einem Zeitspanvolumen Q von 1.280 Kubikzentimetern pro Minute und Spindel kommt die volle Drehleistung mit 610 Newtonmetern und 1.800 Umdrehungen pro Minute. Das Angebot an Automationslösungen für die neuen Baureihen der Chiron Group wurde konsequent weiterentwickelt, ist erprobt und komplett: individuelles Werkzeug- und Werkstückhandling mit Roboter, Plattenspeicher, Hintergrundmagazin, Greifer- und Vorrichtungswechselstationen und entsprechende Zusatzmodule wie Messen und Waschen.

Eine von den Anwendern oft gestellt Frage ist die nach der Werkzeugschnittstelle. Eigentlich überflüssig, wenn einzelne Werkzeuge aufgrund der Größe gar nicht ins Magazin passen. Aber wenn doch die Möglichkeit besteht, ausreichendes Drehmoment vorausgesetzt, sich zwischen HSK-63 oder HSK-100 zu entscheiden? Darauf antwortet Manuel Jans so: „Egal, wie ‚Heavy-Duty‘ die Bearbeitungsoperationen auch sind – wenn du die 100er nimmst, weißt du, dass es läuft!“

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