Schwerzerspanung

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Ceratizit: Sichere Prozesse beim HPC

Extrem verschleißfeste Materialien oder ungünstige Zerspanungsbedingungen zerren an den Schneidkanten und fordern den eingesetzten Werkzeugen alles ab. Doch mit den Ceratizit-Schneidstoffsteroiden geben auch vergütete Stähle oder zähe Gusshäute bereitwillig nach.

Die Schwerzerspanung genau zu definieren, ist fast genauso schwer, wie die Operationen, die sich allgemeinhin darunter summieren lassen: Oft geht es dabei um hohe Vorschübe und hohe Produktivität – Stichwort HPC (High-Performance Cutting). Hohe Werkzeugbelastungen stehen dabei an der Tagesordnung, u. a. wenn gehärtete Stähle, Nickelbasis- und Titanlegierungen sowie weitere schwer zerspanbare Werkstoffe bearbeitet werden.

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Ebenfalls unter den Begriff der Schwerzerspanung fällt die Bearbeitung großer Bauteile und Geometrien, wie bei Industriegetrieben, Wellen und Antrieben von Agrar- und Nutzfahrzeugen, Baumaschinen oder bei Teilen im Schiff- und Eisenbahnbau sowie im Bergbau. Wie können Zerspaner trotzdem sämtliche Anforderungen erfüllen, die sich daraus ergeben? Mit einem passenden Partner wie Ceratizit an der Seite, der neben einem umfangreichen Werkzeugportfolio ein Höchstmaß an Engineering-Kompetenz mit in die Waagschale legt.

Direkt neben der reinen Leistungsfähigkeit steht bei Werkzeugen zur Schwerzerspanung auch immer die Prozesssicherheit ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Zum Beispiel bei der Dornstangenbearbeitung: Geht bei Werkstücklängen bis 25 Meter etwas daneben, sind gleich einige Tonnen Werkstoff reif für den Recyclinghof. Hochwertige Dornstangen werden beispielsweise eingesetzt, um warmgewalzte, nahtlose Rohre für die Energie- und Automobilbranche herzustellen. Mit ihrer Hilfe wird ein vorgelochter Stahlblock zur Luppe ausgewalzt, aus der das Rohr endgefertigt wird.

Maßtoleranzen von maximal 0,05 Millimetern sind Pflicht

Die Belastungen, die dabei auf die Dornstange einwirken, sind extrem, weshalb sowohl die Werkstoffeigenschaften als auch die Maßgenauigkeit perfekt abgestimmt sein müssen. Maßtoleranzen von maximal 0,05 Millimetern sind da Pflicht. „Das funktioniert allerdings nur, wenn sämtliche Prozesse ausgereizt werden und zu jedem Zeitpunkt gleich und sicher ablaufen. Da müssen Maschinentechnik, Werkzeug und Bediener im Trio perfekt miteinander harmonieren“, weiß Andreas Schätzl, Head of Segment Heavy Duty & General Machining bei Ceratizit.

Um das Schäldrehen – das bevorzugte Verfahren zur Herstellung von Dornstangen bei der Geissler Wista GmbH in Witten – weiter zu optimieren, führten systematische Testläufe zum Ziel: einer verlässlichen Prozesssicherheit. Neben der reinen Werkzeugleistung sahen sich die Experten von Ceratizit zusätzlich den gesamten Bearbeitungsprozess an und konnten auch dort wesentliche Zeitvorteile herausarbeiten: Durch die Optimierung des Fertigungsprozesses mit Tandemkassetten konnten Geissler Wista und Ceratizit sogar einen kompletten Wechselzyklus einsparen.

Dragonskin-Beschichtung für verbesserte Standzeiten

Ebenfalls hervorragende Dienste bei der Geissler Wista GmbH leistet die High-End-Schneidplattensorte CTCP605 von Ceratizit. Sie ist speziell auf das Schäldrehen abgestimmt und überzeugt mit ausgezeichneter Performance in Bezug auf Standzeit, Staboberflächengüte und Rundheit. Dafür sorgt unter anderem die Dragonskin-Beschichtung, die aufgrund ihrer speziellen Substrat-Beschichtungs-Kombination verbesserte Standzeiten sowie perfekte Oberflächengüten bei den Werkstücken erzielt. Hohe Prozesssicherheit und maximale Abspanraten zählen außerdem zu den herausragenden Qualitäten dieser innovativen Wendeschneidplatten. „Die eingesetzten Schälmaschinen haben an sich schon enorme Belastungen zu ertragen. Dank der Kombination aus der CTCP605-Schneidplatte und Spanleitstufe M48 sanken bei Geissler Wista die Schnittkräfte und gleichzeitig die Belastung der Anlage. Da obendrein die Prozesssicherheit auf höchstem Niveau bleibt, ist die neue Sorte eine beliebte Variante zum Schäldrehen“, bestätigt Andreas Schätzl.

Unkontrollierter Spanbruch – der Albtraum in jedem Zerspanungsbetrieb, zu Recht: Sobald sich lange Späne um die zu bearbeitenden Bauteile wickeln, ist Gefahr im Verzug. Spänestau bis hin zum Schneidplattenbruch und damit einem zerstörten Werkstück sind die Worst-Case-Szenarien, die den besten Zerspanprozess zunichte machen. Insbesondere, wenn beispielsweise thermostabile Edelstähle zu bearbeiten sind, die im Einsatz Temperaturen von bis zu 550 Grad Celsius aushalten müssen. „Da lohnt es sich, um die eigenen Nerven zu schonen und die Prozesse sicherer zu machen, Schneidplattenspezialisten wie unsere HX-Serie einzusetzen: Aufgrund ihrer besonderen Geometrie werden die Späne in drei Teile geteilt und brechen kurz als Kommaspäne – der Idealfall für jeden Schwerzerspaner“, so Andreas Schätzl.

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