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3D-Druck 1zu1 imprägniert jetzt SLS-Teile mit Farbe

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Prototypen- und Kleinserienhersteller 1zu1 in Dornbirn (Österreich) bietet jetzt heißdruckgefärbte Lasersinterteile (SLS-Teile) an. Möglich macht das eine neue Technik, die speziell für dieses 3D-Druckverfahren entwickelt wurde.

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Als eines der ersten Unternehmen weltweit ermöglicht 1zu1 das Einfärben von Lasersinterteilen in Wunschfarben.
Als eines der ersten Unternehmen weltweit ermöglicht 1zu1 das Einfärben von Lasersinterteilen in Wunschfarben.
(Bild: Inscript/Joanna Kröll)

Diese Technik ist weltweit erst bei wenigen Unternehmen im Einsatz, wie 1zu1 weiter mitteilt. Bisher war das Lackieren die einzige Möglichkeit, ein farbiges SLS-Druckteil zu bekommen. Allerdings ändern sich durch den Farbauftrag die Maße geringfügig und beispielsweise Gewinde funktionieren nicht mehr optimal. Zudem ist die Oberfläche gegen Kratzer empfindlich.

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Die neue Färbetechnik imprägniert Teile aus Polyamid unter Druck und bei hohen Temperaturen. Abhängig von ihrer Größe passen mehrere Hundert Teile auf einmal in die Trommel. Die Durchlaufzeiten im 3D-Druck verlängern sich kaum. Serien bis zu 40.000 Stück wurden mit der neuen Anlage bereits veredelt. Durch die Behandlung wird die Oberfläche seidenmatt. Aussehen und Haptik sind näher an den bisherigen Serienteilen.

Auch mit weiteren Verfahren zur Oberflächenveredelung hat das Unternehmen sein Angebot ergänzt. Tampondruck und Digitaldruck, Heißfolienprägen, Lasergravieren und Laserschneiden bietet das Unternehmen nun inhouse an. „Die höhere Fertigungstiefe bringt Vorteile“, sagt Geschäftsführer Hannes Hämmerle. „Wir haben das Know-how im eigenen Haus und können unsere Kunden besser beraten, Qualität und Geheimhaltung selbst garantieren und konnten dabei gleichzeitig die Lieferfristen deutlich verkürzen.“

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