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3D-Keramikdruck

3D-Drucker druckt Nanopartikel wie Tinte

| Redakteur: Simone Käfer

X-Jet hat den 3D-Drucker Carmel 1400 mit dem Nanoparticle-Jetting-Verfahren auf der Formnext 2017 vorgestellt. Die Produktlinie X-Jet Carmel wurde für die Fertigung mit Keramik und Metall ausgelegt.

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Der 3D-Drucker Carmel 1400 mit dem Nanoparticle-Jetting-Verfahren von Xjet.
Der 3D-Drucker Carmel 1400 mit dem Nanoparticle-Jetting-Verfahren von Xjet.
(Bild: Xjet)

Der Clou an dem 3D-Drucker von X-Jet ist die Technik des Nanoparticle-Jettings. Es handelt sich um ein Tintenstrahlverfahren, bei dem 5 bis 6 µm kleine Partikel mit einer Art Bindemittel vermischt auf eine 290 °C heiße Bauplattform aufgetragen werden. Nach dem Druckvorgang wird das Bauteil gesintert, das gibt Halt zwischen den einzelnen Druckschichten. „Unsere Lösung druckt sehr feine Schichten von sowohl den Baumaterialien als auch eines Trägermaterials, wodurch komplexe Geometrien in einem sehr einfachen und sehr sicheren Prozess aufgebaut werden können”, erklärt Hanan Gothait, CEO und Gründer von X-Jet. Momentan kann nur ein Baumaterial gedruckt werden. Bis 2020 soll die Maschine mehrere Materialien in einem Baujob durcken können.

Das war die Formnext 2017

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Dror Danai, CBO bei X-Jet, fügt hinzu: „Der X-Jet Carmel 1400 ermöglicht durch seinen 1400 cm2 großen Bautray eine hohe Produktionskapazität und bietet die einmalige Möglichkeit, sowohl Keramiken als auch Metalle zu drucken. Das System wurde bereits an einen deutschen Kunden ausgeliefert.“

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