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Produktpiraterie 7 Tipps – So wehren Sie sich effektiv gegen Produktfälscher

Autor: Melanie Krauß

Insbesondere kleinere Unternehmen müssen häufig tatenlos zusehen, wenn skrupellose Produktpiraten ihr Know-How rauben und ihre Produkte fälschen. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich wehren können.

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Noch viel zu häufig kommen die Produktfälscher ungestraft davon. Dabei gibt es eine Reihe an Maßnahmen, die auch kleine und mittlere Unternehmen ergreifen können.
Noch viel zu häufig kommen die Produktfälscher ungestraft davon. Dabei gibt es eine Reihe an Maßnahmen, die auch kleine und mittlere Unternehmen ergreifen können.
(Bild: ©BortN66 - stock.adobe.com)

7,6 Mrd. Euro Umsatz jährlich kosten Produktpiraten den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Schmerzlich genug. Doch zu diesen finanziellen Schaden, kommen zu allem Überfluss auch noch Haftungsfragen und Imageprobleme. Wer sich nicht wehrt, setzt sich oftmals einem größeren Risiko aus als zunächst angenommen. Doch was können gerade kleinere Unternehmen tun?

Wie kann ich mich vor Plagiaten schützen?

In Deutschland herrscht Nachahmungsfreiheit. Das bedeutet, dass jeder Ihre Produkte nachahmen darf, solange sie nicht entsprechend geschützt sind. Die wichtigste Grundlage, um überhaupt etwas gegen Produktpiraten in der Hand zu haben, sind also Schutzrechte. Insbesondere bei technischen Produkten sollten Sie nicht nur Patent, Gebrauchsmuster und Marke anmelden, sondern auch den Designschutz nicht vergessen. Denn: „Das Prinzip der Fälscher ist meistens mehr Schein als Sein“, erklärt Christine Lacroix von der Aktion Plagiarius. „Die Frage ist häufig: Haben die überhaupt das Know-how, um wirklich ein Patent zu verletzen? Sie werden jedoch immer versuchen, ein attraktives Design eins zu eins zu übernehmen.“

Über den Autor

 Melanie Krauß

Melanie Krauß

Redakteurin Management & IT und Karriere & Weiterbildung