Claas Guss Abdeckung der Prozesskette bis zum einbaufertigen Gussteil
Vor kurzem hat die Eisengießerei Claas Guss eine eigene mechanische Gussteilbearbeitung in Betrieb genommen. Wie wichtig diese Erweiterung für die Wettbewerbsfähigkeit der Eisengießerei ist, darüber sprach MM-Redakteur Josef Kraus im Vorfeld der Hannover-Messe 2009 mit Dr.-Ing. Andreas Huppertz, Sprecher der Geschäftsführung der Claas Guss GmbH, Bielefeld.
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Welche Innovationen rückt Claas Guss auf der Hannover-Messe ins Rampenlicht?
Huppertz: Claas Guss ist eine Eisengießerei, die ihren Kunden von der ersten Produktidee über die Gestaltung eines fertigungsgerechten Bauteils, die Gussteilfertigung selbst bis hin zur mechanischen Bearbeitung der Gussbauteile und gegebenenfalls zur Farbgebung ein umfangreiches Angebot liefern kann.
Muss eine Gießerei wie Claas Guss die komplette Prozesskette bis zu montagefertigen Bauteil abdecken?
Huppertz: Das Fertigungsverfahren Gießen ist ein komplexes Themenfeld. Die Gießtechnik darf aber nicht losgelöst von der Funktion und von weiteren Verarbeitungsschritten – wie der mechanischen Bearbeitung – betrachtet und optimiert werden.
Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Gießerei und Konstruktion während der Bauteilentwicklung ebenso wichtig, wie die Abstimmung zwischen der Gießtechnik und der mechanischen Bearbeitung.
Welchen Einfluss hat eine Gießerei auf die Bauteilkonstruktion des Kunden?
Huppertz: Claas Guss bietet beispielsweise in diesem Umfeld umfangreiche Unterstützung. Die Beratungsdienstleistung während der Produktentwicklung reicht von der Werkstoffberatung über die Konstruktionsunterstützung bis hin zur Entwicklung eines fertigungsgerechten Designvorschlags. In diesem Umfeld setzen wir moderne Entwicklungswerkzeuge wie Topologieoptimierung, FEM und Gießprozesssimulation ein, um gemeinsam mit unseren Kunden Bauteile zu entwickeln.
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