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Viele Gießereien haben in jüngster Zeit kräftig investiert. Was hat sich bei Claas Guss getan?
Huppertz: Im März 2009 hat Claas Guss eine eigene mechanische Bearbeitung in Betrieb genommen. Damit kann auch das gesamte Feld der Abstimmung von Gieß- und Bearbeitungsprozess in unserem Haus erfolgen.
Welchen Nutzen hat der Kunde von diesen Angeboten und Erweiterungen?
Huppertz: Der Kunde kann nun die durchgängige Unterstützung nutzen – von der Produktentwicklung bis hin zur Lieferung einbaufertiger Bauteile. Ihm werden eine Vielzahl einzelner Abstimmungs- und Koordinationsschritte abgenommen, was den Zeitaufwand des Kunden erheblich reduziert. So muss er sich mit einigen Fragestellungen nicht mehr bis ins Detail beschäftigen.
Ist eine Eisengießerei wie Claas Guss ohne mechanische Bearbeitung heute noch wettbewerbsfähig?
Huppertz: Die Erweiterung unseres Angebots um die mechanische Bearbeitung im eigenen Haus ist eine konsequente Weiterentwicklung im Sinne unseres Anspruchs, den Kunden mit umfangreichem Service- und Leistungsangebot den Zugang zu Gussprodukten zu erleichtern.
Weder die Angst davor, eine „gießgerechte“ Konstruktion abliefern zu müssen, noch die bisweilen mühevolle Abstimmung zwischen einzelnen Fertigungsschritten soll Kunden und Interessenten davon abhalten, die Chancen zu nutzen, die gegossene Produkte bieten.
Was ist das Besondere am Gießen, das trotz Wirtschaftskrise die Erweiterung derzeit sinnvoll macht?
Huppertz: Kaum ein anderes Fertigungsverfahren bietet ein so hohes Maß an Gestaltungsfreiheit bei hoher Wirtschaftlichkeit wie das Sandgussverfahren. Gleichzeitig kommt das neue Angebot dem Trend bei vielen Kunden entgegen, Beschaffungsprozesse zu vereinfachen. Auch dies ist durch den Bezug von einbaufertigen Gussteilen aus einer Hand möglich.
Claas Guss GmbH auf der Hannover-Messe 2009: Halle 3, Stand B26
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