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SHW Werkzeugmaschinen

Ältester deutscher Industriebetrieb wieder auf der Usetec

| Redakteur: Jürgen Schreier

Mit neuen Komponenten, moderner Steuerung und komplett ausgewechselten Platinen ist eine SHW-Gebrauchtmaschine zu 95 % auf dem technischen Stand einer Neumaschine.
Mit neuen Komponenten, moderner Steuerung und komplett ausgewechselten Platinen ist eine SHW-Gebrauchtmaschine zu 95 % auf dem technischen Stand einer Neumaschine. (Bild: SHW)

Deutschlands ältester Industriebetrieb, die SHW Werkzeugmaschinen GmbH, ist wieder auf der Usetec 2013 in Köln. Der Hersteller von Bearbeitungszentren und Fräsmaschinen will damit zeigen, dass er auch Gebrauchtmaschinen im Angebot hat und Retrofitting betreibt.

Die Schwäbischen Hüttenwerke (SHW) wurden bereits 1365 von Zisterzienser-Mönchen zur Herstellung von Roheisen gegründet. „SHW ist damit der älteste Industriebetrieb Deutschlands“, betont Marketingleiter Danny Basic. „Auch später waren wir der Zeit voraus.“

Im Jahr 1912 entwickelte SHW das erste Automobil mit Aluminiumkarosserie, Vorderradantrieb, Einzelradaufhängung und Vierradbremssystem. Anfang der Fünfzigerjahre spezialisierte sich das Unternehmen auf den Bau von Universalfräsmaschinen. Im Fokus stand von Beginn an die Komplettbearbeitung von Werkstücken in nur einer Aufspannung.

„Und 1963 wurde der weltweit erste Universalfräskopf in orthogonaler Bauweise von Arnold Dassler bei uns entwickelt“, erzählt Danny Basic. „Wir blicken in diesem Jahr somit auf 50 Jahre Erfahrung im Bau dieser Köpfe zurück.“

Gemeinschaftsstand mit Chiron, Siemens und Zeiss

1999 entstand nach einer Aufsplittung des Unternehmens die SHW Werkzeugmaschinen GmbH (SHW WM). Es handelt sich um ein eigenständiges Unternehmen, das universelle Bearbeitungs- und Fräszentren in Bett- und Fahrständerbauweise herstellt. Kurz darauf gab es den ersten großen Hersteller-Gemeinschaftsstand auf der Usetec-Vorgänger-Veranstaltung Resale. Er ist auch wieder einer der Höhepunkte auf der Usetec 2013 – mit SHW WM, Chiron, Siemens und Zeiss.

„Die Produkte der vier beteiligten Unternehmen sind unterschiedlich“, sagt der Leiter Gebrauchtmaschinen bei SHW WM, Frank van der Sluis. „Angesichts dieser Konstellation nehmen wir uns gegenseitig keine Käufer weg.“ Durch den gemeinsamen Auftritt können die Aussteller noch stärker auf ihre Qualitätsprodukte hinweisen. So lässt sich das Motto „Gebrauchtmaschinen direkt vom Hersteller“ größer herausstellen als es bei einer Einzelbeteiligung der Fall wäre.

Ziel ist nicht der unmittelbare Verkauf

Das Ziel der Usetec-Teilnahme von SHW WM ist nicht der unmittelbare Verkauf. „Für ein schnelles Bargeschäft stellen unsere Fräsmaschinen eine zu hohe Investition dar“, argumentiert Frank van der Sluis. „Deshalb wollen wir auf der Messe viele Kontakte knüpfen, aus denen sich im Anschluss nach und nach Geschäfte ergeben.“ Noch aus einem anderen Grund ist SHW WM auf der Usetec in Köln vertreten. „Würden wir nicht ausstellen, wüssten die Kunden nicht, dass wir auch Gebrauchtmaschinen im Angebot haben und Retrofitting betreiben“, erklärt Frank van der Sluis.

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