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Additive Manufacturing Airbus druckt Scheibenwischer für Helikopter

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der X400 3D-Drucker des Herstellers German RepRap überzeugte die Entscheider von Airbus Helicopters. Der Flugzeugbauspezialist druckt nun damit etwa seine Scheibenwischer-Prototypen, um die Entwicklungskosten zu senken.

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(Bild: Steven Drabant)

Die hohen Entwicklungskosten für Funktionsmodelle reduziert Airbus Helicopters künftig unter anderem mithilfe von 3D-Druckern, so RepRap. Ein Beispiel für eine sinnvolle Anwendung sind die Scheibenwischer der in der Entwicklung stehenden Hubschrauber. Dafür werde ein neuartiges System entwickelt. „In diesem Zusammenhang sind viele Tests erforderlich, die hinsichtlich Funktionalität und Wartungsfreundlichkeit sowie auch in Bezug auf Installationsfähigkeit und den künftigen Herstellungsprozess Auschluss geben sollen“, erläutert Frank Singer, Manager Engineering bei der Airbus Helicopters Deutschland GmbH.

Schnell zu überprüfbaren Teile

Nach den Computeranimationen wurde die Funktionalität mit einem Prototypen aus dem 3D-Drucker geprüft. Getriebe, Hebel und Schäfte wurden schneller und deutlich günstiger durch diese generative Fertigungsmethode hergestellt. Gewinde, Lager und Hülsen sind nachträglich in das 3D-Modell impliziert worden. So können funktionale Prototypen entstehen, deren Fähigkeit des gegenseitigen Zusammenspiels sehr einfach zu prüfen ist.

Herkömmliche Methoden sind passé

Der weltweit führende Hubschrauberhersteller verwendet für diese 3D-Objekte einen X400 3D-Drucker von German RepRap. Die Vorteile des additiven Verfahrens zeigen sich laut Singer in wesentlich niedrigeren Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Herstellungsmethoden, wie CNC-Fräsen sowie in der Möglichkeit, dem Kunden bereits in einem frühen Entwicklungsstadium nicht nur eine CAD-Zeichnung, sondern ein wirklich funktionales Modell präsentieren zu können.

MM

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