Entscheidet selbst! Kanzler Merz sieht Einstieg chinesischer Autobauer als Notlösung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Chinesische Automobilhersteller suchen Gelegenheiten, um in Europa und auch direkt in Deutschland zu fertigen, um Zölle zu umgehen. Für Friedrich Merz ist das keine politische Angelegenheit.

Der Bundeskanzler Friedrich Merz wurde gefragt, was er von dem Trend hält, dass chinesische Autohersteller Wege suchen, um in Europa respektive Deutschland zu produzieren. Für Merz sei das aber keine Frage, die die Politik zu beantworten habe ...(Bild:  CDU)
Der Bundeskanzler Friedrich Merz wurde gefragt, was er von dem Trend hält, dass chinesische Autohersteller Wege suchen, um in Europa respektive Deutschland zu produzieren. Für Merz sei das aber keine Frage, die die Politik zu beantworten habe ...
(Bild: CDU)

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht einen möglichen Einstieg chinesischer Autobauer in Fabriken deutscher Hersteller als Notlösung an. Das sagte der CDU-Vorsitzende jedenfalls auf eine Frage während der Bundespressekonferenz in Berlin: „Das müssen die jeweiligen Unternehmen selber entscheiden, ob sie das wollen oder nicht. Das ist dann eine Frage für die Eigentümer. Ich sehe das als eine Notlösung an, nicht als eine Lösung der eigenen strukturellen Probleme.“ Das sei demnach keine Frage, die die Politik zu entscheiden habe.

Deutsche Autowerke sollen durch China-Modelle ausgelastet werden

Zum Hintergrund: Bei Volkswagen wird angesichts von Überkapazitäten um einen Sparkurs gerungen. Konzernchef Oliver Blume hat zuletzt angekündigt, auch die Produktion chinesischer Volkswagen-Modelle in Europa zu prüfen, um die Auslastung der Werke zu verbessern. In Betracht kämen laut Blume eigene Modelle, die VW in China speziell für den dortigen Markt entwickelt hat und bisher nur dort anbietet. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (beide SPD) sprachen sich bereits dafür aus, Modelle aus China nach Europa zu holen, um die hiesigen Werke auszulasten.

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