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Kunststoff-Zahnräder

Aliphatische Polyketone erweitern Grenzen für Kunststoff-Getriebe

| Autor/ Redakteur: Peter Königsreuther / Peter Königsreuther

Konstrukteure von Kunststoff-Antriebselementen greifen in der Regel zum zähen Polyacetal oder mechanisch robusten Polyamid. Zahnräder aus sogenanntem aliphatischen Polyketon bringen jetzt ganz neue Möglichkeiten für flexibel denkende Kunststoffgetriebebauer.

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Die noch jungfräulichen Kegelräder aus dem alternativen Zahnrad-Kunststoff namens Akrotek PK, einem aliphatischen Polyketon, vor den Belastungstests.
Die noch jungfräulichen Kegelräder aus dem alternativen Zahnrad-Kunststoff namens Akrotek PK, einem aliphatischen Polyketon, vor den Belastungstests.
(Bild: Akro-Plastic)

Die Akro-Plastic GmbH ist ein Compoundeur im rheinland-pfälzischen Niederzissen, und fertigt seine Mischungen aus aliphatischem Polyketon (PK), welche vergleichsweise sehr gute mechanische Eigenschaften aufweisen. Mit zu den Hauptvorteilen gehören ein hoher Verschleißbruchwiderstand, eine sehr gute Chemikalienbeständigkeit und eine sehr gute Zähigkeit bei Stoßbelastungen sowie eine außergewöhnlich gute Abriebfähigkeit, welche diese Werkstoffe auszeichnen. Mit diesem Eigenschaftsbild sind diese Polymere der nahezu ideale Werkstoff, um die Art von Antriebselementen zu fertigen, wie sie bei der Firma Zipperle Antriebstechnik aus Renningen zum Produktportfolio gehören.

Der alternative Zahnradwerkstofferweitert die Einsatzvielfalt

Die besonderen Eigenschaftsmerkmale des Polyketons ermöglichen es Zipperle nun sein Produktspektrum durch eine weitere Baureihe an hochverschleißfesten Zahnrädern für die Bereiche Maschinenbau und Feinwerktechnik zu ergänzen. Gefertigt werden Standard- und Sonderteile mit sehr hoher Genauigkeit in verschiedenen Geometrien. Um ihr Produktportfolio zu ergänzen, hat sich das Unternehmen entschlossen auch Antriebselemente aus Akrotek PK (eingetragener Markenname), einem aliphatischen Polyketon aus dem Hause Akro-Plastic, zu fertigen. Bisher gelten Polyamide (PA) und Polyacetal (POM) als etablierte thermoplastisch zu verarbeitende Zahnradwerkstoffe.

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