Historischer Moment Arburg übernimmt Stork IMM aus Hengelo

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Am 29. Juli ging Arburg einen strategisch entscheidenden Schritt. Man unterzeichnete den Vertrag zum Kauf des für schnelle Spritzgießmaschinen bekannten Unternehmens Stork IMM ...

Stork IMM aus Hengelo gehört bald zu Arburg! Von links, bei der Unterzeichung des Kaufvertrages: Steffen Kroner, CFO von Arburg, Phlip Stibbe, Gesellschafter von Stork IMM und Gründer von Stibbe Participaties, sowie der Arburg-CTO Guido Frohnhaus.(Bild:  Arburg)
Stork IMM aus Hengelo gehört bald zu Arburg! Von links, bei der Unterzeichung des Kaufvertrages: Steffen Kroner, CFO von Arburg, Phlip Stibbe, Gesellschafter von Stork IMM und Gründer von Stibbe Participaties, sowie der Arburg-CTO Guido Frohnhaus.
(Bild: Arburg)

Jetzt unterzeichneten von Arburg der CFO Steffen Kroner und der CTO Guido Frohnhaus, sowie Philip Stibbe, Shareholder der Stork IMM und Gründer der Stibbe Participaties, für die Stibbe Participaties B.V., den Kaufvertrag zur Übernahme durch Arburg. Gemäß diesem Vertrag werden die Loßburger nun die Stork Plastics Machinery B.V. (Stork IMM) mit Sitz in Hengelo in den Niederlanden, von der Stibbe Participaties B.V. erwerben, wie es weiter heißt. Stork IMM ist im Premiumsegment für seine großen, schnellen Spitzgießmaschinen für Dünnwandverpackungen bekannt, heißt es. So wollen sich beide Unternehmen in puncto Positionierung am globalen Markt für Kunststoffspritzgießmaschinen stärken. Diese Transaktion erfolge vor dem Hintergrund eines sich verändernden Spritzgießmarkts, in dem volatile Entwicklungen, geringere Volumina, zunehmender internationaler Wettbewerb und Skaleneffekte eine immer wichtigere Rolle spielten.

Zwei starke Spritzgieß-Player kommen zusammen

Die Stork-Maschinen seien hervorragend dafür geeignet, um das Portfolio von Arburg sehr schnell, aber mit nachhaltiger und langfristiger Wirkung, strategisch zu erweitern – und zwar um Maschinen im Schließkraftbereich von über 5.000 Kilonewton für die Verpackungsindustrie. Die Übernahme trägt laut Stork IMM dazu bei, die eigenen Geschäftsaktivitäten zu stärken und auszubauen – unter anderem durch internationale Vertriebs- und Servicekapazitäten, ein breiteres Produktportfolio, durch Synergien im Bereich Einkauf und Lieferkette sowie über eine weitere Professionalisierung der Prozesse. Arburg sei der richtige Partner, der auch die familiären Werte hoch schätze. Arburg wiederum investiert damit in den zukünftigen Erfolg, heißt es. Denn nun kommen in Sachen Spritzgieß-Know-how zwei starke Marken zusammen. Der Vollzug des Kaufs werde für etwa Ende September erwartet.

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