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Schunk auf der AMB 2018

Auch die Spanntechnik wird jetzt smart

| Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der AMB zeigt Schunk was künftig möglich ist: Sensitivität, Konnektivität und ein hoher Grad der Funktionsintegration würden bei Spannmitteln und Greifern zu Schlüsselfaktoren, um in Echtzeit Spannkraft, Temperatur und Schwingungsverhalten zu überwachen. Halle 1 am Stand H20.

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Schunk präsentiert im Rahmen des AMB-Auftritts unter anderem weitere Verbesserungen an seinen Nullpunktspannmodulen der Baureihe Vero-S NSE. Außerdem wird es smarte Varianten davon zu erleben geben und eine kompakte Bauform namens „mini 90“. Halle 1 am Stand H20.
Schunk präsentiert im Rahmen des AMB-Auftritts unter anderem weitere Verbesserungen an seinen Nullpunktspannmodulen der Baureihe Vero-S NSE. Außerdem wird es smarte Varianten davon zu erleben geben und eine kompakte Bauform namens „mini 90“. Halle 1 am Stand H20.
(Bild: Schunk)

Kommt es im laufenden Prozess dann zu Abweichungen, können die Bearbeitungsparameter auf Basis der ermittelten Daten vollautomatisch angepasst werden. So lassen sich ein sicherer Prozess und eine maximale Effizienz bei der Zerspanung erreichen, wie Henrik A. Schunk, der geschäftsführende Gesellschafter und CEO von Schunk, anmerkt.

Nullpunktspannmodule packen sofort richtig zu

Das, wie es weiter heißt, kompakte sowie elektrisch betätigte Nullpunktspannmodul Vero-S NSE-E mini 90 von Schunk beispielsweise, positioniert und spannt Werkstücke, Bauteile und Paletten in unter 1 s. Und das, wie Schunk betont, mit einer Wiederholgenauigkeit < 0,005 mm. Mithilfe der 24-V-Technologie und optionaler Abfrage der Spannschieberstellung eigne sich das fluidfreie Modul sowohl für den Einsatz in Fertigungsumgebungen als auch für Anwendungen in der Montage, auf Messmaschinen oder im Hinblick auf den 3D-Druck immer dann, wenn Teile auf Anhieb präzise gespannt werden müssten.

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Sensoren machen Spannsysteme intelligent

Auch beim von Schunk als Topseller bezeichneten Nullpunktspannmodul Vero-S NSE habe man einen Zahn zugelegt. Im vergangenen Jahr erst wurden mit dem Vero-S NSE3 die Einzugskraft und die Steifigkeit weiter nach oben skaliert sowie eine serienmäßige Staudruckabfrage nebst einem optional erhältlichen, federbetätigten Konusverschluss vorgestellt, der die Wechselschnittstelle der Module automatisch verriegelt, sobald der Spannbolzen ausgehoben wird, so Schunk. Für die AMB kündigt Schunk nun ein spezielles Modul zur automatisierten Maschinenbeladung sowie ein sensorisches Nullpunktspannmodul an.

Greifer entscheidet über Gut- oder Schlechtteil

Und der intelligente Kraftspannblock Schunk-Tandem-KSE, heißt es, ermöglicht eine vollautomatische Überwachung der Parameter Spannweg, Spannkraft, Innentemperatur sowie die Zyklenzahl. Außerdem könne die Position der Spannbacken individuell an das jeweilige Werkstück angepasst werden. Im Hinblick auf das Teilehandling in der smarten Fabrik ließe sich der EGL-Parallelgreifer nutzen, den der Aussteller als Technologieträger speziell fürs sogenannte Smart Gripping weiterentwickelt habe: Laut Hersteller erkennt der Greifer ohne zusätzliche externe Sensorik fehlerhafte Bauteile und entscheidet allein, ob diese aus dem Prozess auszuschleusen sind. Indem mehrere intelligente Greifer innerhalb einer Prozesskette miteinander vernetzt sind, wie Schunk erklärt, wird es möglich, relevante Veränderungen im Prozessverlauf erkennen.

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