Suchen

Laservorm Auf einer Maschine schweißen, härten und auftragschweißen

| Redakteur: Peter Reinhardt

Ob neue Anwendungen oder Prozessoptimierung – die LV Midi von Laservorm verspricht nicht nur Herstellern medizintechnischer Produkte neue Möglichkeiten in der Lasermaterialbearbeitung.

Firmen zum Thema

Die LV Midi ist eine Basismaschine zum Laserschweißen, Laserhärten und Laserauftragschweißen. Hier als Ausführung mit Pulverförderer zum Laserauftragschweißen (rechts im Bild).
Die LV Midi ist eine Basismaschine zum Laserschweißen, Laserhärten und Laserauftragschweißen. Hier als Ausführung mit Pulverförderer zum Laserauftragschweißen (rechts im Bild).
(Bild: Laservorm)

Gibt es eine Maschine, die verschiedene Laserverfahren umsetzen kann und an meine individuellen Aufgaben ideal angepasst ist? „Ja“, antwortet voller Überzeugung Laservorm-Geschäftsführer Thomas Kimme auf den Technologietagen am 19. Mai anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums. „Mit unserer LV Midi haben wir eine Maschine entwickelt, die je nach Kundenaufgabe in den Laserverfahren Schweißen, Härten und Auftragschweißen arbeitet“, erklärt Kimme weiter.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 5 Bildern

Von der Technologieentwicklung bis zum Produktionsanlauf

Laservorm betreut Kunden von der Technologieberatung und -entwicklung über die Konstruktion und Montage bis zum erfolgreichen Produktionsanlauf. Ein ausgewogenes Servicekonzept rundet das Angebot ab. Je nach Aufgabenstellung lassen sich unterschiedliche Laserquellen in die Maschinensteuerung integrieren. Die Bedienung aller Komponenten erfolgt zentral und komfortabel via Bedienpanel (s. Kastentext).

3D-Bearbeitung geometrisch anspruchsvoller Bauteile

Das Kinematikkonzept der LV Midi verfügt je nach Aufgabenstellung über drei bis fünf Achsen und gewährleistet somit eine echte 3D-Bearbeitung geometrisch anspruchsvoller Bauteile. Mit Achsbeschleunigungen bis 1 g, einer Positioniergenauigkeit besser als 10 µm und einer Wiederholgenauigkeit unter 5 µm steht einer schnellen und präzisen Materialbearbeitung nichts im Weg.

Nachdem der Laserstrahl die Optik Richtung Werkstück verlässt kann dieser durch einen vormontierten optionalen Ein- bis Zweiachsscanner in den optischen Achsen ausgelenkt werden. Der von Laservorm entwickelte LV-Line-Scan und LV-Spin-Scan ermöglicht mit der programmierbaren Strahlqualität Schweißraupenvariationen mit verschiedenen Raupenbreiten und -querschnitten. So ausgerüstet lassen sich beispielsweise Spalte beim Schweißen überbrücken und beim Härten verschiedene Härtezonengeometrien festlegen. Der Volumenaufbau beim Pulverauftragschweißen erfolgt durch die Variation der Schweißraupen in Endkonturnähe.

Hauseigener Jobshop ergänzt Lasermaschinenbau

Neben dem Lasermaschinenbau betreibt Laservorm einen hauseigenen Jobshop. Auf 15 selbstentwickelten Lasermaschinen werden Kundenteile vom Einzelstück bis zur Serie in den Verfahren Schweißen, Härten und Auftragschweißen gefertigt – auch für die Medizintechnik. Das Unternehmen stellt die LV Midi vom 24. bis 26. Juni in Halle 4 am Stand C 20 auf der Stuttgarter Fachmesse Lasys aus.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42708715)