Globalisierung

Aufholen der China-Konkurrenz verschreckt deutsche Unternehmen

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Made in Germany gilt in China immer noch sehr viel

Trotz der nur mittelmäßigen Profitabilität schätzen drei Viertel der befragten Unternehmen ihre Marktchancen in China optimistisch ein, wie es heißt. Die Unternehmen stellten sich auf die Wünsche der chinesischen Kunden ein, daher böten sie im Schnitt nur 45,6 % ihrer Produktpalette in dem Land an. Wichtigstes Kaufkriterium bei chinesischen Verbrauchern sei die Marke eines Produktes – Chinesen mögen das Label „Made in Germany“, gefolgt vom Preis und der Kommunikation mit dem Kunden.

Da das Gespräch beim Kauf eine wichtige Bedeutung hat, bevorzugten die Unternehmen direkte Wege der Ansprache. 55 % unterhielten eine Vertriebs- und Produktionsgesellschaft in China, 45 % arbeiteten mit chinesischen Agenten oder Distributoren zusammen. Wichtige Vertriebswege seien Messen, Großhandel und Empfehlungen.

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Gemischte Erfahrungen mit Lieferanten aus China

China ist laut Mitteilung auch ein geschätzter Lieferant, vor allem überzeugt der Preis gegenüber Lieferanten aus Deutschland – das bestätigten 79 % der Entscheider. Insgesamt falle die Einschätzung der Zusammenarbeit mit dem Handelspartner nicht einheitlich aus. Vereinzelt würden Qualitätsprobleme und Unpünktlichkeit bei der Lieferung bemängelt. „Hier zeigt sich, dass es nicht die eine ‚typische’ Beziehung zwischen deutschen Unternehmen und chinesischen Lieferanten gibt“, meint Heck.

Sorge bestehe auch in punkto Kopiermentalität der Chinesen: 43 % der Studienteilnehmer sehen eine „Gefährdung ihres geistigen Eigentums“ durch chinesische Lieferanten, wie es heißt. Ebenso falle beim Produktionsstandort China die Bewertung nicht eindeutig aus, dennoch bestätige jeder zweite Entscheider, dass der Produktionsstandort China sich noch immer lohnt. Auch hier sei der Preisvorteil der Chinesen das stärkste Argument – trotz allmählich steigender Kosten. Weitere Gründe seien die Nähe zum Kunden und den Zugang zu einem wachsenden Markt. Ein Abzug der Produktion aus China sei daher für acht von zehn Befragten nicht denkbar.

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 Stéphane Itasse

Stéphane Itasse

MM MaschinenMarkt