Bedenkliche Entwicklung

Aumovio fürchtet weitere Umsatzrückgänge in diesem Jahr

< zurück

Seite: 2/2

Steigende Rohmaterialpreise könnten Ziel ausbremsen

In Sachen operative Marge (bereinigtes Ebit) erwarten von Hirschheydt und seine Finanzchefin Jutta Dönges für das laufende Jahr Zahlen zwischen 3,5 bis fünf Prozent, weshalb ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr möglich wäre. 2025 legte die Marge aufgrund von Einsparungen von zuvor 2,5 auf 3,9 Prozent zu. Analysten gingen laut einer Erhebung im Auftrag des Unternehmens bisher im Schnitt von einer 4,4-Prozent-Marge für das aktuelle Jahr aus. Der Produktmix sollte dabei den nötigen Rückenwind liefern. Auch die weitere Reduzierung des Produktionsnetzwerkes sollte dazu beitragen. Höhere Rohmaterialkosten stehen dem aber nicht zuletzt auch wieder entgegen. Unter dem Strich weitete Aumovio 2025 den Verlust von 289 auf 655 Millionen Euro aus. Das habe an Einmalaufwendungen für den Stellenabbau und für die Abspaltung von Continental gelegen, wie eingangs schon zu lesen war. Für die Jobstreichungen wurden 388 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern fällig und für die Abspaltung noch einmal 218 Millionen Euro. Insgesamt betrugen die Sonderbelastungen fast 800 Millionen Euro – auch Steuern musste Aumovio mehr zahlen. Eine Dividende soll es zunächst nicht geben.

(ID:50790701)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung