Schonender Schaum Autobauer profitieren vom 1-K-Schaumsystem Penguin

Redakteur: Peter Königsreuther

Sunstar bietet den 1-Komponenten-Dichtschaum Penguin an. Er eignet sich für die präzise Verarbeitung per Roboter und schont als Leichtbau-Unterstützer nicht nur Ressourcen.

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Der japanische Dicht- und Klebstoffhersteller Sunstar firmiert jetzt auch in Deutschland. Das Unternehmen empfiehlt für eingeschäumte Dichtungen zum Beispiel seinen, in mehrfacher Hinsicht, sparsamen 1-K-Schaum Penguin, für den Automobilbau.
Der japanische Dicht- und Klebstoffhersteller Sunstar firmiert jetzt auch in Deutschland. Das Unternehmen empfiehlt für eingeschäumte Dichtungen zum Beispiel seinen, in mehrfacher Hinsicht, sparsamen 1-K-Schaum Penguin, für den Automobilbau.
(Bild: Sunstar)

Ressourcen schonen, Energie- und Fertigungskosten senken. Das sind Triebfedern, die in der Automobilindustrie zum täglichen Brot gehören, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine besondere Rolle spielt dabei der Leichtbau, dessen Bedeutung für die deutsche Industrie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erkannt hat und deshalb das bundesweite Leichtbau-Technologie-Transferprogramm ins Leben gerufen hat. 1-Komponenten-Dicht- und -Klebstoffe unterstützten die Bemühungen im Leichtbau, betont Sunstar aus Japan. Ein Unternehmen, das als Sunstar Engineering Europe (SEE) in Rain am Lech seinen deutschen Hauptsitz hat.

Schon lange ersetzen Schäume außerdem die üblichen Gummidichtungen, weil sie die sichere Verbindung von verschiedenen Werkstoffen ermöglichen, wie es weiter heißt. Besonders leistungsfähig sei der 1-Komponenten-Schaum namens Penguin, der sich für sogenannte FIPFG eigne (Formed in-place foam gaskets – ungefähr: eingeformte Schaumdichtungen).

Flexible und rasche Abdichtung, bei niedriger Härtetemperatur

Der Pengiun-Dichtschaum soll sich nicht nur durch die materialeffiziente Verarbeitbarkeit, seine gute Haftung oder sein geringes Gewicht auszeichnen. Auch die besonders kurze Aushärtungszeit zahle sich in puncto Zyklusverkürzung und Produktivität aus. Denn er vernetzt bereits bei rund 80 °C, was den Energiebedarf reduziert. Der Dichtschaum haftet laut Hersteller auf diversen Oberflächen, wie hochfesten und verzinktem Stahl, Aluminium, dem Kunststoff Polycarbonat (PC) oder auch carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK). Im Prinzip, sagt Sunstar, auf allen Materialien, die in der Automobilbranche relevant sind. Nach der Applikation bildet sich eine geschlossenzellige Schaumdichtung, die absolut dicht und robust ist, heißt es weiter. Anwendungen findet er deshalb bereits für die Abdichtung von Luftfiltern, Türschlösser, Heckleuchten, Batteriegehäuse oder Heckklappenabdeckungen.

Dichtmaterial und Verarbeitungssystem im Einklang

Die für die Applikation nötigen Maschinen- und das Materialkonzept sind von SEE optimal aufeinander abgestimmt, betont der Hersteller. Das sorge für stabile Dichtungsdimensionen.

Sunstar stimmt Dichtungsmaterial und Applikationssysteme aufeinander ab. Das hier ist die Foamply. Laut Hersteller lässt sie sich auch leicht in bestehende Fertigungsstraßen integrieren.
Sunstar stimmt Dichtungsmaterial und Applikationssysteme aufeinander ab. Das hier ist die Foamply. Laut Hersteller lässt sie sich auch leicht in bestehende Fertigungsstraßen integrieren.
(Bild: Sunstar)

In den von Sunstar entwickelten Foamply-Anlagen (siehe Bild), die in jede Fertigungsstraße leicht eingebunden werden können, erfolgt ein automatisierter, roboterunterstützer und sparsamer Dichtungsauftrag, dimensions- und ortspräzise, auf dem vorgesehenen Areal am Bauteil.

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