Materialprüfung
Wie KI und Roboter das Qualitätslabor revolutionieren

Von Daniel Glanz 3 min Lesedauer

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Die Automatisierung erreicht nach der Fertigung nun auch die Materialprüfung: Smarte Prüftechnik und KI – etwa von Zwick Roell – halten Einzug in Labore und verändern Prozesse grundlegend. Ein Praxisbeispiel ist die Smart Factory der AMAG Austria Metall.

Blick ins automatisierte Prüflabor der SmartFactory bei Amag Austria Metall AG.(Bild:  Amag Austria Metall AG)
Blick ins automatisierte Prüflabor der SmartFactory bei Amag Austria Metall AG.
(Bild: Amag Austria Metall AG)

Die Anforderungen an die Qualitätsprüfung steigen stetig, doch die Taktzeiten sinken. Wer heute in der Automobil- oder Luftfahrtindustrie unterwegs ist, weiß: Fehler kosten nicht nur Geld, sondern mitunter auch Vertrauen. Deshalb setzen Unternehmen zunehmend auf automatisierte Prüfsysteme.

Roboter übernehmen etwa das Handling von Proben, während Prüfmaschinen Zug-, Biege- oder Schlagprüfungen durchführen und teilweise rund um die Uhr arbeiten – mit zuverlässigen Ergebnissen und ohne menschliche Einflüsse. Kollaborierende Roboter sind die Lösung für Kleinserien, während Industrieroboter große Prüfserien stemmen. Das Ergebnis: weniger menschliche Fehler, sichere Prüfergebnisse und eine deutliche Entlastung des Fachpersonals. Ein Trend, der sich nicht mehr aufhalten lässt: Vollautomatisierte Prüflabore mit autonomen fahrerlosen Transportsystemen (AGVs) und intelligenten Handlingrobotern sind keine Zukunftsmusik mehr, sondern längst Realität. Der Grund: Sie verbinden Effizienz mit Präzision – und das in einem Umfeld, das früher stark von Handarbeit geprägt war.

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