Industrietore

Bei der Auswahl der Verladetechnik zählt die individuelle Beanspruchung

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Während der Projektentwicklungsphase wird immer wieder nach Einsparpotenzial gesucht. Häufig entscheiden sich die Beteiligten dann für Billiganbieter, die mit günstigen Einstandspreisen locken.

Anlagelebensdauer und Folgekosten berücksichtigen

Die Anlagenlebensdauer oder die Folgekosten für die Instandhaltung werden in dieser Phase meistens nicht mehr berücksichtigt. Wenn man sich die geplante Lebensdauer von etwa 20 Jahren für eine Logistikhalle vor Augen führt, ist das allerdings verwunderlich.

Im letzten Jahr hat beispielsweise ein großes Unternehmen nach nur wenigen Jahren in einem seiner Logistikzentren über 200 Torabdichtungen austauschen müssen. Die anfängliche Einsparung wurde also später um ein Vielfaches wieder ausgegeben.

Die Ursache für Vorkommnisse solcher Art liegt an dem daraus resultierenden Preisdruck – mit der Folge eines seit Jahren anhaltenden Trends zur Materialeinsparung, um Neuprodukte auf dem Markt günstig anbieten zu können. Und das geht oftmals nur auf Kosten einer kürzeren Lebensdauer der Anlagen.

Einsparung bei den Einstandspreisen können schnell sehr teuer werden

In einem großen Logistikzentrum, das erneut erweitert werden soll, wurde beispielsweise jüngst erst festgestellt, dass die etwa acht Jahre jungen Überladebrücken bereits einen ähnlichen Verschleißzustand erreicht hatten wie die rund 20 Jahre alten. Von daher ist es sinnvoll, bei der Wahl von Verladestationen auf Anbieter mit einem hohen Funktions- und Qualitätsanspruch wie die Promstahl GmbH in Gehrden zu achten.

Bei der Auswahl und Leistungsbeschreibung von Verladetechnik und Industrietoren sollte also der Preis für die Anschaffung und Inbetriebnahme immer in Relation zur konzipierten Lebensdauer und zu den potenziellen Instandhaltungskosten betrachtet werden. Mit dem Beispiel eines Industrietores verhält es sich ähnlich wie bei einem Auto: Es muss die individuelle Beanspruchung berücksichtigt werden.

Zahl der Lastspiele bestimmt Industrietor-Lebensdauer

Was bei einem Auto die Kilometer sind, ist bei einem Tor das Lastspiel, also die Häufigkeit der Toröffnungen und -schließungen. Je nach vorausberechneter Beanspruchung sollte die Wahl des Tores ausfallen: So ist es durchaus sinnvoll darauf zu achten, ob Hersteller standardmäßig etwa 15000 Lastspiele, also Toröffnungen und -schließungen, oder 30000 gewährleisten. 15 Toröffnungen pro Tag summieren sich bei 220 Arbeitstagen pro Jahr auf jährlich 3300 Lastspiele.

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