Roboterzelle
Schweißen, Prüfen, Handhaben in Perfektion

Ein Gastbeitrag von Ralf Högel, freier Fachjournalist im Auftrag von Yaskawa 5 min Lesedauer

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Ein Großauftrag verlangte nach einer produktionstechnischen Lösung. Gemeinsam mit Yaskawa realisierte Gebr. Binder eine Fertigungszelle, die Output, Präzision und Verfügbarkeit verbindet.

Roland Hermann (li.), Yaskawa und Thomas Pflüger, Gebr. Binder freuen sich über das gemeinschaftlich erfolgreich abgeschlossene Projekt.(Bild:  Yaskawa Europe)
Roland Hermann (li.), Yaskawa und Thomas Pflüger, Gebr. Binder freuen sich über das gemeinschaftlich erfolgreich abgeschlossene Projekt.
(Bild: Yaskawa Europe)

Der schwäbische Automobilzulieferer Gebr. Binder GmbH Metallwarenfabrik genießt in der Branche einen ausgezeichneten Ruf. Das Familienunternehmen mit Sitz in Neenstetten gilt als zuverlässig, kundennah, innovativ und beliefert OEM in aller Welt. Mit seinen rund 800 Beschäftigten hat es sich der Umformtechnik und der Blechbearbeitung verschrieben. Dass sich ein großer deutscher Automobilhersteller mit einem Auftrag zur Serienproduktion einer Blechkonstruktion zur Aufnahme der Bordbatterien bestimmter Fahrzeugbaureihen an das in der Vergangenheit stark expandierende Unternehmen wandte, spricht für den Ruf und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Thomas Pflüger, Maschinenbauingenieur und Abteilungsleiter Verbindungstechnik bei Binder: „Um einen Auftrag in dieser Größenordnung – die maximale Produktionsleistung liegt bei rund einer halben Million Batterierahmen jährlich – abwickeln zu können, war klar: Ohne die Investition in eine komplett neue, hoch automatisierte Anlage, die die nötigen Prozesse Punktschweißen, Prüfen, Signieren und Handhaben integriert, würde es nicht gehen.“