Himmlische Verfügbarkeit Satellitenhersteller OHB und Rheinmetall bündeln Kompetenzen

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Jetzt gibt es ein von OHB und dem Rüstungskonzern Rheinmetall neu gegründetes Unternehmen ...

Rüstung trifft Weltraum-Know-how! Denn der Satellitenspezialist OHB und Rheinmetall haben ein Joint Venture gegründet, das Deutschland mehr Sicherheit bei der Verteidigung zur See und des des Weltraums verschaffen soll. Der Dreh- und Angelpunkt heißt Bremen ...(Bild:  Rheinmetall)
Rüstung trifft Weltraum-Know-how! Denn der Satellitenspezialist OHB und Rheinmetall haben ein Joint Venture gegründet, das Deutschland mehr Sicherheit bei der Verteidigung zur See und des des Weltraums verschaffen soll. Der Dreh- und Angelpunkt heißt Bremen ...
(Bild: Rheinmetall)

Der Satellitenhersteller OHB und Rheinmetall haben das Gemeinschaftsunternehmen OHB Rheinmetall Space Networks GmbH ins Leben gerufen. Das habe man entschieden, um der Bundeswehr eine leistungsfähige, geschützte und dauerhaft verfügbare Kommunikationsarchitektur bereitzustellen. Das Joint Venture hat seinen Sitz demnach in Bremen. Mit dem neuen Unternehmen will man etwa für ein Satellitenprojekt der Bundeswehr die Gesamtverantwortung übernehmen, heißt es weiter. Und zwar von der Entwicklung und Integration über die Lieferung bis hin zum Betrieb – einschließlich IT-Sicherheit und Cyber Operation Center. Das System soll demnach Soldaten, Fahrzeuge, Plattformen und Drohnen vernetzen können und dabei Sprache, Daten und Echtzeitinformationen über alle Führungsebenen sicher übertragen.

Bremen wird Bollwerk zur See- und Weltraumverteidigung

Im November hatte die Bundesregierung ihre erste Weltraumsicherheitsstrategie vorgestellt, durch die Deutschland glaubwürdig abschreckungs- und verteidigungsfähig werden soll. Das Ziel ist der Schutz von Satelliten und Kommunikationstechnik. Bis 2030 will dann allein das Bundesministerium der Verteidigung 35 Milliarden Euro für Raumfahrt und Weltraumsicherheit aus seinem Etat zur Verfügung stellen. Und die neue Kooperation sei ein Beweis dafür, dass sich der Standort Bremen, von wo aus das Unternehmen agieren wird, immer weiter zur Schaltzentrale der See- und Weltraumverteidigung entwickle. Die Entscheidung stärke die Rolle der Stadt als Technologiestandort im Nordwesten. Sie schaffe neue und sichere viele hundert Arbeitsplätze an der Weser. Der Auftragswert soll sich auf einem Niveau von maximal zehn Milliarden Euro bewegen, wie man weiter erfährt.

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