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Edur Beim Pumpeneinsatz Strom und Betriebskosten einsparen

| Redakteur: Stefanie Michel

Wie Sparen beim Einsatz von Pumpen funktioniert, zeigt ein Hersteller aus Kiel. Mit Mehrphasenpumpen lassen sich beispielsweise bei der Wasser- und Abwasseraufbereitung bis zu 70 % Energie einsparen.

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Die Mehrphasenpumpe aus der Reihe LBU kommt auch zur Flotation zum Einsatz.
Die Mehrphasenpumpe aus der Reihe LBU kommt auch zur Flotation zum Einsatz.
(Bild: Rainer Pregla)

Energiesparen und Energieeffizienz bei Pumpen haben in vielen Bereichen der Industrie immer noch eine eher untergeordnete Rolle. In vielen Anlagen wird weiterhin reichlich Energie verschwendet. Doch das muss nicht sein, wie die Edur-Pumpenfabrik zeigt. Gezielte Optimierungen genügen, um bis zu 70 % Strom zu sparen und die Standzeiten zu erhöhen. Angenehmer Nebeneffekt: Diese Maßnahmen helfen auch dabei, höhere Renditen zu erwirtschaften. Mit seinen Mehrphasenpumpen, die im Bereich Wasser und Abwasser zum Einsatz kommen, schreibt der Pumpenspezialist aus Kiel immer neue Erfolgsgeschichten.

Mitförderung von Gasanteilen bis 30 % möglich

Bei den Mehrphasenpumpen ist die Pumpenhydraulik so ausgelegt, dass die Mitförderung von Gasanteilen bis 30 % ohne Einschränkung möglich ist – und auch hier ohne die bei Standardkreiselpumpen üblicherweise auftretende Kavitation. Aufgrund der speziellen offenen Laufräder in Kombination mit einem Leitschaufelapparat werden die Gasanteile wesentlich besser dispergiert als etwa mit statischen Mischern, die üblicherweise bei Standardpumpen verwendet werden. Die Pumpen wirken wie dynamische Mischer.

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Die Mehrphasenpumpe für die Wasser- und Abwasseraufbereitung verbraucht bis zu 70 % weniger Energie als konventionelle Geräte. Der Clou: Mit dieser Modellreihe werden die bei der Flotation bisher verwendeten Komponenten wie Kompressoren und Druckkessel überflüssig. Dadurch spart der Anwender außerdem bei den Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten.

Zu den Profiteuren solcher Anlagen zählt seit einigen Jahren die Stadt Kiel. Der dortige Kämmerer kann sich über jährliche Stromersparnisse in Höhe von über 30.000 Euro freuen. Andere Edur-Kunden berichten ebenfalls von massiven Einsparungen beim Stromverbrauch. Nicht selten betragen diese beispielsweise in Kläranlagen bis zu 200.000 Euro jährlich.

Bei Edur hat man schon vor über 20 Jahren das Augenmerk auf die effiziente Auslegung von Pumpen gelegt. Das Erfolgsrezept aus Norddeutschland: keine Massenware, sondern individuell ausgelegte Pumpenlösungen, die exakt für den Bedarf des Kunden mit seiner Anlage konstruiert und gefertigt werden.

Kavitationsunempfindliche Pumpe in kompakter Bloc-Bauform

Da geht ganz schön was durch: Die Pumpenreihe FUB zeichnet sich durch ihre kavitationsunempfindliche Pumpenbauart in kompakter Bloc-Bauform aus. Sie kann Flüssigkeiten, die mit Feststoffen belastet sind, im Schlürfbetrieb fördern. Hier kommt das exzellente Saugverhalten dieser Reihe zum Tragen: Typische Fördermedien sind Abwässer, mit Spänen durchsetzte Kühlschmiermittel und Schleiföle sowie Waschlaugen, aber auch Produkte, die in Flüssigkeiten schonend transportiert werden. Ihr Haupteinsatz ist in Abwasseranlagen, Aufbereitungssystemen, Recyclingprozessen, Waschanlagen, Filtern, Umwelt- und Betriebstechnik. Der Feststoffgehalt kann hier bis 15 % betragen.

Edur produziert seit 1927 Pumpen und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum Spezialisten für Industriepumpen entwickelt hat, die für jeden Kunden individuell konstruiert und ausgelegt werden. Jedes Produkt wird, ehe es das Werk verlässt, ausgiebig getestet. Dies alles wird genau dokumentiert und dem Kunden mitausgeliefert.

* Weitere Informationen: Edur-Pumpenfabrik Eduard Redlien GmbH & Co. KG in 24145 Kiel

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