Energieeffizienz

Beim Tiefbohren und Fräsen Energie zurückspeisen

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Maschinenschutzsensor reagiert auf maschinenkritische Situationen

Die Tiefbohr-Fräszentren bieten mehrere Sicherheitsoptionen. So kann ein Maschinenschutzsensor zur Kollisionserkennung integriert werden. Er schützt das Tiefbohr-Fräszentrum beziehungsweise seine Spindeln in Crash-Situationen mittels einer 3D-Beschleunigungssensorik. Diese kann selbstständig maschinenkritische Situationen erkennen und umgehend darauf reagieren. Bei Kollisionen wird in weniger als einer Millisekunde eine Vollbremsung eingeleitet und so werden schwere Schäden verhindert.

Als zweites Sicherheits-Feature kann die dynamische Kollisionsüberwachung DCM als Softwareoption in die Maschinensteuerung iTNC 530 integriert werden. Sie stellt eine leistungsfähige Funktion zur Verfügung, mit deren Hilfe Kollisionen zwischen Werkzeug und Maschinenkomponenten sowie zwischen Werkzeug und Spannmitteln vermieden werden. DCM funktioniert sowohl im gesteuerten als auch im Einrichtbetrieb, wenn die Maschinenachsen vom Bediener manuell verfahren werden. Sobald das Werkzeug auf „Kollisionskurs“ ist, werden die Achsbewegungen mit einer Fehlermeldung gestoppt.

Vor dem Fräsen verhindert eine zusätzliche Sicherheitsabfrage mögliche Kollisionen der Bohr-und-Frässpindel mit der Späneschleusenpatrone oder den Werkzeuglünetten. Für die Fräsbearbeitung wird die Späneschleusenpatrone über ein Schnellwechselsystem entfernt, die Kombinationsspindel taucht in eine zusätzliche Abstützung am vorderen Ende der Bohr-Fräseinheit. Diese Abstützung nimmt die beim Fräsen entstehenden Querkräfte auf. MM

* Victor Schulze ist Vertriebsleiter bei der Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH in 07318 Saalfeld, Tel. (0 36 71) 5 85-0, vertrieb@samag.de

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