Interviewreihe „Hidden Champions“
„Aluminiumfolienproduktion bekommt mit der Elektromobilität wieder eine Chance in Europa“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 5 min Lesedauer

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Geschäftsführer Sebastian Groos spricht im Interview unter anderem über die Elektromobilität als Wachstumstreiber – und warum sich die Euphorie letztlich abgekühlt hat.

Sebastian Groos ist Geschäftsführer bei Achenbach Buschhütten. Seine Karriere begann er mit einer Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau und einem anschließenden Studium der Wirtschaftswissenschaften. Groos war zunächst als Restrukturierungsberater tätig und später bei der Woco Group. Seit 2009 ist er bei Achenbach Buschhütten in mehreren Positionen tätig, heute in der Geschäftsführung verantwortlich als COO & CIO. (Bild:  © Christian Wickler)
Sebastian Groos ist Geschäftsführer bei Achenbach Buschhütten. Seine Karriere begann er mit einer Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau und einem anschließenden Studium der Wirtschaftswissenschaften. Groos war zunächst als Restrukturierungsberater tätig und später bei der Woco Group. Seit 2009 ist er bei Achenbach Buschhütten in mehreren Positionen tätig, heute in der Geschäftsführung verantwortlich als COO & CIO.
(Bild: © Christian Wickler)

MM Maschinenmarkt: Herr Groos, der Begriff „Hidden Champions“ ist oft in den Medien zu lesen und wird häufig als Synonym für Weltmarktführer im Mittelstand verwendet. Wie definieren Sie diesen Begriff und sehen Sie Achenbach Buschhütten in dieser Rolle?

Sebastian Groos: Der Ausdruck „Hidden Champions“, geprägt von Prof. Hermann Simon, bezieht sich auf mittelständische Unternehmen, die in ihrer spezifischen Nische weltweit führend sind und technologisch neue Maßstäbe setzen, ohne dabei jedermann bekannt zu sein. Für Achenbach Buschhütten trifft das sehr gut zu. Wir sind der Allgemeinheit nicht so bekannt wie zum Beispiel ein Siemens, aber in unserer Branche kennt man uns. Wir sind in einer Nische, die wir weltweit stark prägen und technologisch anführen.