Sägen Beschichtung für Leistungsfähigkeit der Bandsäge entscheidend
Von der Kaffeelöffelherstellung bis zum Raumschiff. Bandsägemaschinen werden dort eingesetzt, wo unterbrechungsfreie Schnitte nötig sind. Um ein bestmögliches Schneidergebnis zu erzielen, sind Bandsäge, Sägeblatt und die zu zerspanenden Materialien optimal aufeinander abzustimmen.
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Bandsägemaschinen schneiden alle Materialien in nahezu allen Formen: gerade, geschweift oder – mit besonderen Hilfsvorrichtungen – auch kreisförmig. Für den Anwender ist es wichtig, welche Leistung sein Werkzeug erbringt, wie hoch die Lebensdauer ist, welche Wartungskosten entstehen und wie sich die Stückkosten belaufen. Deshalb ist es für ihn von vorrangiger Bedeutung, mit seiner Bandsäge ein Hochleistungswerkzeug zu besitzen, das die bestmöglichen Schnittergebnisse erzielt.
„Bandsägemaschinen sollten deshalb dort eingesetzt werden, wo Stahl oder NE-Metalle gesägt werden müssen“, erklärt Björn Filter, technischer Anwendungsberater der Firma Arntz GmbH + Co. KG. „Das Sägen mit einer Bandsäge bedeutet wirtschaftliches Sägen aufgrund des schmalen Schnittkanals, denn dadurch entsteht ein geringerer Materialverlust gegenüber zum Beispiel einer HSS-segmentierten Kreissäge“, führt Björn Filter weiter aus.
Schnittgeschwindigkeit, Vorschub, die Zahnteilung, das richtige Einfahren der Sägebänder und vor allem die Art des Sägebandes sind Details, die aus einer einfachen Bandsäge ein Hochleistungswerkzeug machen. Denn „die Wirtschaftlichkeit des Sägens hängt davon ab, wie schnell getrennt werden muss. Sind hohe Schnittleistungen gefragt, steigt der Verschleiß an einem Band“, gibt Filter zu bedenken.
„Steht die Zeit nicht im Vordergrund, kann die Maschine langsamer gefahren werden, was zur Schonung von Band und Maschine beiträgt. Der Anwender sollte darauf achten, dass die Schnittgeschwindigkeit und der Vorschub miteinander harmonieren und die entstehende Schnittfläche ein gutes Bild ergibt,“ erläutert Filter.
Anhaltende Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Sägebandtechnik führen zu einem vermehrten Einsatz von hartmetallbestückten Sägebändern. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Hochleistungs-Bimetall-Sägeband lässt sich die Zerspanleistung mit Hartmetallwerkzeugen teilweise mehr als verdoppeln. Die Standzeit verlängert sich erheblich.
Lebensdauer des Sägebandes von vielen Faktoren abhängig
Die Haltbarkeit eines Sägebandes hängt von seinem Einsatz ab. Hartmetallbestückte Sägebänder können Leistungen von bis zu 25 m erbringen. Aber grundsätzlich hängt die Lebensdauer von der Festigkeit des zu sägenden Materials und den letztlich verwendeten Schnittwerten ab. „Doch hier kommen viele verschiedene Faktoren zusammen, die eine eindeutige Größenangabe nur schwer ermöglichen“, schränkt Björn Filter diese Generalisierung ein.
Sowohl Bimetall- als auch Hartmetallbänder können mit einer Hartstoffbeschichtung versehen werden, die Standzeit und Schnittleistung erhöht. Hierbei wird ein Trägermaterial mit einer Hartmetallspitze versehen und mit einer Beschichtung überzogen. Sie erzeugt eine höhere Schneidkantenhärte.
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