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Bier brauen mit Eplan

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Problemlose Migration auf Eplan Electric P8 Professional

Das Betriebs-Engineering hat bei Krombacher ein breites Aufgabenspektrum zu bewältigen: Wo Geräte ausgetauscht, Anlagen erweitert oder optimiert werden müssen, pflegt das Team von Ulrich Stiebeling die zahlreichen Änderungen meist selbst in die Pläne ein. Kleinere Anlagen werden auch komplett im eigenen Haus geplant und realisiert, auch die Konvertierung der alten Pläne von „Eplan 5.70“ auf P8 wird in solchen Fällen mit eigenen Kräften gestemmt. Die große Erleichterung dabei: Unter Eplan 5.70 angelegte Makros lassen sich problemlos auf die Eplan-Plattform migrieren. „Bei Umbauten oder größeren Ergänzungen von Anlagen oder Maschinen muss von Fall zu Fall entschieden werden: konvertieren oder neu zeichnen. Für die Zukunft ist ein neu gezeichneter Plan natürlich immer von Vorteil“, erläutert der Leiter des Betriebs-Engineerings. Lediglich ältere Pläne aus dem Vorgängersystem lassen sich nicht konvertieren, sondern müssen komplett in Eplan Electric P8 neu gezeichnet werden; trotzdem ist das die Regel, nur in Ausnahmefällen werden Änderungen in die alten Unterlagen eingepflegt.

Gute Dokumentation spart Zeit und Kosten

Das Team vom Betriebs-Engineering legt grossen Wert auf den einheitlichen Aufbau und die lückenlose Dokumentation bei Elektroschaltplänen. Gute Dokumentation ist eine Disziplinfrage, nicht minder wichtig ist allerdings das richtige Werkzeug. Unter Eplan erstellte Schaltpläne, die unkompliziert auch als PDF am Laptop eingesehen werden können, erleichtern mit ihrer vertrauten Struktur auch den Service-Mitarbeitern die Arbeit, wenn mal Störungen im Betrieb auftreten: „Den Fehler finden sie in jedem Fall – die Frage ist nur, ob in einer Viertelstunde oder in mehreren Stunden“, meint Stiebeling. Mit übersichtlichen und aktuellen Eplan-Visualisierungen sind Störungsursachen in der Regel schnell gefunden, ohne kostspielige lange Stillstände.

Klare Richtlinien vermeiden unlesbare Pläne. Das gilt für das eigene Team genauso wie für externe Zulieferspezialisten, an die Aufträge für komplexe Großanlagen zum Beispiel in der Getränkeabfüllung vergeben werden. Krombacher verlangt deshalb nicht nur von allen Anlagenlieferanten die Dokumentation auf Basis von Eplan Electric P8, auch wenn sie die Aufträge dafür außer Haus vergeben müssen, sondern gibt ihnen auch klare Richtlinien für den Einsatz des CAE-Systems nach Krombacher-Standards vor und schult sie in der richtigen Anwendung. Die Zeichner sind dabei frühzeitig mit an Bord, „damit wir eine einheitliche Sprache sprechen“, wie es der für Eplan zuständige Elektroniker U. Klappert ausdrückt. Diese strukturierte Arbeitsweise werde sich schon deshalb durchsetzen, weil die Umsetzung der DIN EN 81346 klare Richtlinien unumgänglich macht.

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