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Blowing-Sand-Tests bis 90 °C für Bauteile in Extremregionen

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„Konstrukteure von Motoren, Flugzeugbauteilen oder PV-Modulen müssen zwar in Deutschland keine Wüstenstürme mit Abrasion, Korrosion oder sonstige Beeinträchtigungen ihrer Produkte im großen Stil fürchten, doch Bauteile mit dem Qualitätssiegel ‚Made in Germany‘ müssen auch extremen Umweltbedingungen standhalten und international Zertifizierungen nachweisen“, sagt Dipl.-Ing. Marco Kämpfert, Geschäftsführer bei Technolab. „Wir haben spezifizierte Tests nach regionalen Besonderheiten etwa in Wüstenregionen entwickelt und nun mit Testverfahren bis zu 90° Celsius erweitert, um unseren Kunden den höchsten Qualitätsstandard bei Blowing-Sand-Tests zu gewährleisten. Darüber hinaus bieten wir Kombinationsprüfungen an, die noch nicht in Zertifizierungsregelwerken gefordert werden.“

Unterschiedlichste Extrembelastungen simulierbar

Das Berliner Prüflabor hat dafür zahlreiche Parameter hinsichtlich Sand-Beschaffenheit, Temperatur, Partikelverteilung, Korngröße, Windgeschwindigkeit, relative Feuchte, Salzgehalt und sonstige Einflüsse für 16 repräsentative Beispielregionen zusammengetragen, um realistische Ergebnisse für das Verhalten eines Prüfgegenstandes in spezifischen Regionen liefern zu können. Technolab nutzt dazu Daten und Materialien unter anderem aus den Wüsten Sahara in Nordafrika, Gobi in Asien, Strzelecki in Australien und Rub’al Khali in Saudi-Arabien.

Steht kein adäquates Prüfmedium für den geplanten Einsatzort zur Verfügung oder besitzt man keine genauen Kenntnisse über die klimatischen und geografischen Besonderheiten am geplanten Installations-Zielort, kann auch mit dem Standardmedium Quarz (SiO2 mit mindestens 95 Gew. –%) getestet werden. Die Blowing-Sand-Tests von Technolab simulieren den Einsatz unter spezifischen Extrembedingungen, sind aber ebenso relevant für Gebiete mit einer charakteristisch beladenen Sandluft wie etwa Küsten- und Inselregionen oder große landwirtschaftliche Flächen. In allen Einsatzgebieten, wo mit relevanten Mengen von Sand oder Staub in den Winden zu rechnen ist, empfiehlt sich die vorgeschlagene Produktqualifikation mit anschließender Zertifizierung.

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