Sachsenpower BMW macht Leipzig für mehr Elektrofahrzeuge fit

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Wer künftig einen neuen Elektro-BMW fährt, bekommt ihn wahrscheinlich aus Sachsen. Denn das BMW-Werk Leipzig bereitet sich derzeit auf die sogenannte „Neue Klasse“ vor ...

Der i3 von BMW ist derzeit das einzige vollelektrische Fahrzeug, das in Leipzig gefertigt wird. Das soll sich mit der „Neuen Klasse“ grundlegend ändern. Der Sommer 2026 wird nämlich auch in dieser Hinsicht heiß ...(Bild:  BMW)
Der i3 von BMW ist derzeit das einzige vollelektrische Fahrzeug, das in Leipzig gefertigt wird. Das soll sich mit der „Neuen Klasse“ grundlegend ändern. Der Sommer 2026 wird nämlich auch in dieser Hinsicht heiß ...
(Bild: BMW)

Die nächste Generation vollelektrischer Fahrzeuge des BMW-Konzerns kommt höchstwahrscheinlich aus der Leipziger Schmiede. Dafür soll die Fabrik noch in diesem Sommer innerhalb mehrerer Wochen gezielt umgebaut werden, wie die dpa meldet. „Wir bereiten uns auf die neue Klasse vor“, informiert die Werksleiterin Petra Peterhänsel mit Blick auf die Umstellung. Während einer fünfeinhalb-wöchigen Produktionsunterbrechung werde demnach das Leipziger BMW-Werk umfangreich an Elektrofahrzeuge angepasst, weil die technischen Anforderungen das verlangten. Welche BMW-E-Modelle künftig konkret in Leipzig vom Band rollen, ließ BMW aber bisher offen. Peterhänsel sagte nur, dass der Umbau den Standort grundsätzlich dafür befähigen wird, Fahrzeuge der neuen Art zu produzieren.

Der Weg vom i3 zur „Neuen Klasse“ von BMW

Wer es nicht weiß: Der BMW-Standort Leipzig gilt als einer der Pioniere der Elektromobilität in Deutschland. Denn bereits 2013 startete dort die Produktion des vollelektrischen BMW i3, der auch durch Composite-Leichtbau auffiel. Heute rollt von dort mit dem Mini Countryman derzeit aber nur ein einziges rein elektrisches Fahrzeug auf die Straßen. Betriebsratschef Jens Köhler hatte bereits Ende vergangenen Jahres den Wunsch geäußert, dass Leipzig künftig eine größere Rolle bei der Produktion von Elektroautos übernehmen sollte. BMW hatte etwa zur gleichen Zeit angekündigt, einen 3-stelligen Millionenbetrag in den Standort zu investieren. Im Leipziger Werk arbeiten inzwischen über 11.600 Personen.

Ostdeutschland ist das Produktions-Mekka für E-Autos

Der Ausbau erfolgt im Übrigen in einer Phase, in der die Elektromobilität für die ostdeutsche Autoindustrie immer wichtiger wird, wie es weiter heißt. Denn nach Berechnungen des Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) waren im vergangenen Jahr rund 60 Prozent aller in Ostdeutschland produzierten Autos reine Elektrofahrzeuge. Und Bundesweit lag der Anteil bei gut 40 Prozent. Außer den Werken von Tesla in Grünheide und von Volkswagen in Zwickau zählen auch BMW und Porsche in Leipzig zu den wichtigsten E-Auto-Standorten der Region. Für BMW jedenfalls markiere die „Neue Klasse“ den nächsten Schritt beim Ausbau der Elektromobilität.

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