Zerspanung Bohrwerk steigert Produktivität bei der Bearbeitung von Generatorgehäusen

Autor / Redakteur: Zdenek Novak und Vladimir Cadek / Bernhard Kuttkat

Bei der Bearbeitung großer Generatorgehäuse brachte der Wechsel von einer Karusselldrehmaschine zu einem Horizontalbohrwerk eine deutliche Produktivitätssteigerung. So reduzierte sich die Anzahl der Aufspannung von sieben auf zwei und die Bearbeitungszeit von 220 auf 130 Stunden.

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Bild 1: Bearbeitung eines Generatorgehäuses auf einem Horizontalbohrwerk mit Drehtisch. Bild: Skoda Machine Tools
Bild 1: Bearbeitung eines Generatorgehäuses auf einem Horizontalbohrwerk mit Drehtisch. Bild: Skoda Machine Tools
( Archiv: Vogel Business Media )

Derzeitige Prognosen zeigen, dass der weltweite Stromverbrauch auf lange Sicht steigen wird. Eine starke Steigerung der Stromerzeugung ist unerlässlich, wie der Bau zahlreicher neuer Kraftwerke belegt. So wurde allein in diesem Jahr der Bau von 17 Kraftwerken in Russland, acht in Australien, sechs in Indien sowie mehreren in Schweden, Frankreich und Tschechien genehmigt.

Horizontalbohrwerk löst Karusselldrehmaschine ab

Von diesem Trend profitieren nicht nur die Hersteller von Stromerzeugungsanlagen, sondern auch die Hersteller von Werkzeugmaschinen für die Großteilbearbeitung. So musste sich Brush Sem s.r.o. im tschechischen Pilsen, ein Werk der Gruppe Brush Turbogenerators, einer der weltweit größten Hersteller von Generatoren hoher Leistung, aufgrund der steigenden Anzahl von Aufträgen mit Kapazitätsproblemen auseinandersetzen.

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Zum Engpass wurde die Gehäusebearbeitung des Turbogenerators DAX auf einer Karusselldrehmaschine. Deshalb wurde nach einer neuen, effizienteren Fertigungslösung mit erheblich höherer Produktivität gesucht.

Nach der Analyse unterschiedlicher Konzepte, zum Beispiel auch einer neuen Karusselldrehmaschine mit hoher Leistungsfähigkeit und flexibleren Bearbeitungsmöglichkeiten, schien jedoch ein Horizontalbohrwerk als die am besten geeignete Lösung.

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