Zerspanung

Bohrwerk steigert Produktivität bei der Bearbeitung von Generatorgehäusen

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Mit dem bisherigen Bearbeitungsablauf schien der Einsatz einer Karusselldrehmaschine zwar unerlässlich, sofern die vollständige Bearbeitung auf einer einzigen Maschine erfolgen sollte, aber aufgrund der Verwendung von modernem technischen Zubehör und verändertem Bearbeitungsablauf ist die vollständige Bearbeitung des ganzen Gehäuses mit modernen Präzisionswerkzeugen auf einem Horizontalbohrwerk möglich.

Als einer der Lieferanten wurde Skoda Machine Tool a. s. in Betracht gezogen. Nach ausführlichen technischen Gesprächen fiel der Entscheidung zugunsten des Horizontalbohrwerks Škoda HCW 3 mit einer Bohrspindel von 200 mm Durchmesser und einem Škoda-Drehtisch mit einer Belastbarkeit von 95 t (Bild 1). Die Maschine verfügt über eine CNC Sinumerik 840D Solution Line.

Automatischer Werkzeugwechsler in Kettenmagazinausführung verkürzt Nebenzeiten

Zur Erhöhung der Produktivität durch Verkürzung der Nebenzeiten trägt auch der automatische Werkzeugwechsler in Kettenmagazinausführung für 60 Werkzeuge bei. Der Schnelllauf-Spindelkopf mit einer Drehzahl bis 6000 min—1 ermöglicht den Einsatz von modernen leistungsfähigen Werkzeugen mit langer Standzeit, die durch die Spindelachse gekühlt werden und mit denen eine erhebliche Verkürzung der Schnittzeiten erreicht werden kann. Im Vergleich zu der bisherigen Bearbeitung auf der Karusselldrehmaschine konnte eine Verkürzung der Schnittzeit um 18% erreicht werden.

Drehtisch erweitert Einsatzmöglichkeiten des Bohrwerks

Zur Ermittlung des Zubehörs musste die vollständige Bearbeitung der Turbogeneratorengehäuse des ganzen Produktionsprogramms sichergestellt werden. Die Einsatzmöglichkeiten der Maschine werden erheblich erweitert durch die Verwendung des Drehtisches mit einer Aufspannplatte von 4000 mm × 5000 mm für sperrige Werkstücke und des auf 8000 mm verlängerten Verfahrwegs des Schlittens in der V-Achse.

So wurden beispielsweise für die genaue Bearbeitung des Innendurchmessers des Gehäuses zwei Ausbohrköpfe mit einem Durchmesser-Bearbeitungsbereich von 1150 bis 2400 mm und von 2050 bis 3200 mm gewählt (Bild 2).

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