Lichtblicke bei Lkw Daimler Truck und VW-Tochter Traton blicken aufwärts

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Daimler Truck erhöht trotz rückläufiger Zahlen die Prognose für dieses Jahr. Auch Die VW-Nutzfahrzeug-Tochter Traton rechnet wieder mit besseren Geschäften ...

Die Nutzfahrzeug- und Lkw-Hersteller Daimler Truck und Traton sehen sich jetzt für den Rest des Jahres besser aufgestellt. Lesen Sie hier, wie die Prognosen jetzt aussehen ...(Bild:  Konjunkturanzeiger)
Die Nutzfahrzeug- und Lkw-Hersteller Daimler Truck und Traton sehen sich jetzt für den Rest des Jahres besser aufgestellt. Lesen Sie hier, wie die Prognosen jetzt aussehen ...
(Bild: Konjunkturanzeiger)

Aufgrund gewisser Fortschritte in den USA erwartet der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck einen Aufschwung und hat deshalb seine Prognose für 2026 erhöht. Das US-Handelsministerium habe außerdem den Antrag auf Anerkennung von US-Wertschöpfungsanteilen mit Wirkung zum 1. November 2025 genehmigt. Außer dieser für das Unternehmen positiven Entscheidung erwarten die Leinfelden-Echterdinger jetzt in Nordamerika einen etwas besseren Absatz ihrer Lkw. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll nun zwischen 3,6 und 4,1 Milliarden Euro zum Liegen kommen. Damit hat Daimler Truck die Spanne um jeweils 400 Millionen erhöht. Beim Umsatz im Industriegeschäft - also ohne Finanzdienstleistungen - wurde die Zielspanne um jeweils eine Milliarde Euro erweitert. Noch 2025 hatte man aber im Industriegeschäft knapp 46 Milliarden Euro umgesetzt und dabei operativ 3,8 Milliarden Euro verdient.

Daimler Truck muss bis 2030 die Kosten in der Heimat drücken

Auf das zweite Quartal hatte die Anerkennung von US-Wertschöpfungsanteilen keine Auswirkungen. In den drei Monaten gingen sowohl der Umsatz als auch operativer Gewinn des Konzerns nach vorläufigen Angaben erneut zurück. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte um ein Viertel auf 838 Millionen Euro ab. Der Umsatz im Industriegeschäft lag bei 11,4 Milliarden Euro, nach 11,8 Milliarden Euro im zweiten Quartal des Vorjahres. Nichtsdestotrotz steht Daimler Truck unter Druck, denn der Gewinn war im letzten Jahr um satte 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingeknickt. Das lag unter anderem an den US-Zöllen. Und im ersten Quartal 2026 sackte der Gewinn sogar um 80 Prozent ab. Das Sparprogramm „Cost Down Europe“ soll bis 2030 die Kosten am Heimatmarkt um eine Milliarde Euro senken. Aber in Deutschland werden dafür auch 5.000 Stellen gestrichen.

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