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Kunststoffverarbeiter gegen Corona-Virus Bügel und Bänder für Covid-19-Protectoren

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mack in Altenmarkt aus Niederösterreich fertigt jetzt eine Anti-Covid-19-Gesichtsmaske, die Augen, Nase und Mund schützt. Die Fertigung der Kunststoffbügel und -bänder übernehmen Spritzgießmaschinen von Wittmann-Battenfeld.

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Das Niederösterreichische Unternehmen Mack fertigt jetzt diese bequem zu tragenden Schutzmasken gegen die Covid-19-Pandemie. Dabei setzt man auch auf Spritzgießmaschinen von Wittmann-Battenfeld, heißt es.
Das Niederösterreichische Unternehmen Mack fertigt jetzt diese bequem zu tragenden Schutzmasken gegen die Covid-19-Pandemie. Dabei setzt man auch auf Spritzgießmaschinen von Wittmann-Battenfeld, heißt es.
(Bild: Wittmann-Battenfeld )

Mack wurde 1988 vom Vater der heutigen Eigentümerin und Geschäftsführerin, Stefanie Bettel, gekauft. Seit 1998 wird am Standort Altenmarkt produziert. Das Leistungsspektrum umfasst einen eigenen Formenbau für die Spritzgussteil-Fertigung die Veredelung und Endmontage derselben sowie die Verpackung der Produkte.

Kunststoffteile gibt's für viele Branchen

Kunststoffteile setzt Mack insgesamt 18 Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich von 220 bis 1800 kN ein, 15 davon stammen aus der Hand von Wittamann-Battenfeld, heißt es. Verarbeitet werden hochwertige Kunststoffe, sowie auch thermosensitive und biologisch abbaubare Polymere. Mack beliefert Kunden diverser Industriezweige primär in Österreich. Die Komponenten fließen in die Gartentechnik, zum Beispiel Teile für Rasenmäher und Motorsägen, in die Möbelbranche, in die Bauindustrie, in den Handel sowie in verschiedenste Bereiche der Medizintechnik.

Schützende Gesichtsmaske mit Tragekomfort

Unter anderem produziert das Unternehmen auch eine Gesichtsmaske, die sich für alle Anwendungen mit geringem Sicherheitsabstand eignet und dabei Augen, Nase und Mund des Trägers schützt informiert Wittmann-Battenfeld. Mit diesem Gesichtsschutz leiste Mack nun einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Covid-19-Ausbreitung. Der Anti-Covid-19-Gesichtsschutz ließe sich bequem tragen, was unter anderem auf das geringen Gewichts von rund 68 g zurückzuführen sei. Ab Mai werden die Covid-19-Masken auch individuell beschriftbar sein, sagt Mack. Die Masken würden nicht nur an österreichische Kunden verkauft, sondern man will sie weltweit vertreiben. Im deutschsprachigen Raum kann man den Schuttz dann im eigenen Webportal unter www.mack-gesichtsschutz.at ordern, heißt es. Aufgrund der hohen Nachfrage hat Mack bereits die Fertigungskapazität erhöht.

Von links: Rainer Weingraber, Geschäftsführer Wittmann-Battenfeld, Stefanie Bettel, Geschäftsführerin von Mack, Patrick Scheibenreiter, Gewerblicher Geschäftsführer und Prokurist Mack, mit der ab Mai bei Mack bestellbaren Covid-19-Gesichtsschutzmaske.
Von links: Rainer Weingraber, Geschäftsführer Wittmann-Battenfeld, Stefanie Bettel, Geschäftsführerin von Mack, Patrick Scheibenreiter, Gewerblicher Geschäftsführer und Prokurist Mack, mit der ab Mai bei Mack bestellbaren Covid-19-Gesichtsschutzmaske.
(Bild: Mack )

Mit Hydraulik und Servohydraulik zum Covid-19-Protektor

Die Masken bestehen genauer gesagt aus einem Bügel und Bändern sowie einem Visier. Die Bügel und Bänder werden auf Spritzgießmaschinen von Wittmann-Battenfeld gespritzt. Die Bänder fertigt eine hydraulische Maschine der HM-Baureihe. Für die Herstellung der Bügel setzt Mack auf eine Maschine der servohydraulischen Smartpower-Reihe mit einer Schließkraft von 600 kN, ausgestattet mit einem Angusspicker WP80 von Wittmann.

Speziell die Maschinen der Smartpower-Reihe sollen sich durch geringe Aufstellmaße, Sauberkeit, Geräuscharmut, geringen Energiebedarf sowie durch ihre hohe Reproduzierbarkeit bei der Teilefertigung auszeichnen.

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