Elektromotoren

Bürstenlose AC-Servomotoren machen Formel-1-Simulator ordentlich Dampf

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Nach der mechanischen Fertigstellung wurden die beiden Bewegungssteuerungsplattformen mit der von BRD entwickelten audiovisuellen Technik verbunden. Dazu wurde der Straßenkurs von Singapur vermessen und als Modell geschaffen. Die Software Netkarpro von BRD kann als kostenlose Version der Rennstrecke von Singapur von der Website www.singtelrace.com heruntergeladen werden. So kann jeder Formel-1-Fan die schwierige Strecke üben, die sich um die bekannten Sehenswürdigkeiten Singapurs schlängelt. Er kann sogar seine Rundenzeiten in der Online-Rangliste veröffentlichen, um zu sehen, wie er sich im Vergleich mit anderen geschlagen hat.

Bewegungen sind so realitätsnahe wie möglich

Die beiden Rennsimulatoren von BRD wurden im April 2008 an Singapore Telecommunications (SingTel), einen Sponsor des dortigen Grand Prix, ausgeliefert. Mit ihrem naturgetreuen Maßstab und den realitätsgetreuen Bewegungen bieten sie eine Rennerfahrung, die einer Fahrt in einem echten Boliden so nah wie möglich kommt.

Die harten Stöße, die beim echten Aufprallen auf die Barrieren entstehen, hat BRD jedoch im Interesse der Gesundheit und Sicherheit abgemildert. Die Plattform kann auf jeder Achse G-Kräfte von 1,0 bis 1,5 erzeugen. Zur Sicherheit müssen alle Fahrer einen 4-Punkt-Sicherheitsgurt tragen.

Auch die Rennställe zeigen Interesse: Ein führender Formel-1-Fahrer hat den V1-500 getestet und seine Rundenzeit bei aktiviertem Bewegungssystem um 0,7 s verbessert. Das System gibt Rennprofis ein besseres Gefühl für die Effekte, die während eines echten Rennens auftreten, zum Beispiel bei einem Unter- und Übersteuern, beim Bremsen oder beim Durchdrehen von Rädern.

Klaus Elsner ist Mitarbeiter bei der Danaher Motion GmbH in Düsseldorf.

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