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Ceratizit-Gruppe erwirbt 50 % der Anteile der Stadler Metalle

| Redakteur: Frauke Finus

V.l.n.r.: Ceratizit-Vorstansmitglieder Thierry Wolter, Andreas Lackner und Andreas Schwenninger mit den Stadler-Inhaberer und Geschäftsführern Gabriele Stadler und Hubert Stadler.
V.l.n.r.: Ceratizit-Vorstansmitglieder Thierry Wolter, Andreas Lackner und Andreas Schwenninger mit den Stadler-Inhaberer und Geschäftsführern Gabriele Stadler und Hubert Stadler. (Bild: Ceratizit)

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Die Ceratizit-Gruppe hat zum 1. März 50 % der Anteile an der Stadler Metalle GmbH & Co. KG erworben. Das Unternehmen ist auf den Handel mit sekundären Rohstoffen und ihre Aufbereitung spezialisiert und legt dabei einen starken Fokus auf den Bereich Hartmetall.

Für Ceratizit ist die Beteiligung an Stadler Metalle von strategischer Bedeutung, wie Vorstandsmitglied Thierry Wolter betont. „Die Beteiligung an Stadler ist für die Ceratizit-Gruppe eine einzigartige Gelegenheit, um die gesamte Rohstofflieferkette abzusichern“, so Wolter. „Die Nachfrage nach unseren Hauptrohstoffen Wolfram und Kobalt nimmt stetig zu. Dank Stadlers Netzwerk und Kompetenz im Bereich Logistik werden wir in der Rohstoff-Versorgung in Zukunft noch stärker auf das Recycling von Hartmetall-Werkzeugen setzen können“, so Wolter weiter. Damit treibt die Gruppe nach eigenen Angaben zugleich die Unternehmensstrategie voran, nachhaltig und verantwortungsvoll zu wirtschaften, indem verstärkt Sekundärrohstoffe zum Einsatz kommen.

Stadler erhält durch diese Partnerschaft Zugang zum weltweiten Netzwerk und Know-how der Ceratizit-Gruppe und kann auf dieser Basis neue Geschäftsmodelle entwickeln, wie es weiter heißt. Für Geschäftsführerin und Inhaberin Gabriele Stadler ist die Beteiligung durch Ceratitzit ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Unternehmens: „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir als Teil der Gruppe schneller wachsen können.“ Stadler wird den Geschäftsbetrieb wie bisher weiterführen, in Zukunft aber von der vollen Unterstützung der Ceratitzit-Gruppe profitieren, wie es weiter heißt.

Zu den finanziellen Details der Transaktion haben die beiden Privatunternehmen Stillschweigen vereinbart. Sie steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

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