Forschung auf Abwegen Der deutsche Maschinenbau forscht lieber im Ausland

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Wie der VDMA analysiert hat, kehren deutsche Maschinenbauer, wenn es um Innovationen geht, ihrem Heimatland immer öfter lieber den Rücken. Sie peilen eher China oder Indien dafür an ...

Bedenkliches Ergebnis! Der VDMA hat Hunderte seiner Mitglieder aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau zu deren Strategie in Sachen Forschung und Entwicklung befragt. Was dabei herauskam, sollte hellhörig machen – vor allem die Politik ...(Bild:  KI-generiert)
Bedenkliches Ergebnis! Der VDMA hat Hunderte seiner Mitglieder aus dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau zu deren Strategie in Sachen Forschung und Entwicklung befragt. Was dabei herauskam, sollte hellhörig machen – vor allem die Politik ...
(Bild: KI-generiert)

Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauer verlagern Forschungsaktivitäten zunehmend ins Ausland, wie der VDMA berichtet. Denn rund 43 Prozent organisieren Forschung und Entwicklung bereits woanders. Das ergab jedenfalls eine Umfrage des Branchenverbandes unter 400 Mitgliedsfirmen. Fast 70 Prozent derjenigen Befragten, die bereits im Ausland forschen, wollen ihre F&E-Aktivitäten jenseits der Grenzen auch noch ausbauen. Und vier von zehn der bereits international forschenden Unternehmen erwarten, dass ihr Auslandsanteil in den nächsten fünf Jahren um etwa zehn Prozentpunkte steigen wird. Weitere knapp 40 Prozent rechneten mit einem noch stärkeren Zuwachs. China und Indien dürften nach Einschätzung des Verbandes dabei an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung sei leider auch ein klares Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland, denn mit rund 190.000 Ingenieuren ist man auch wichtigster Wertschöpfungspartner für neue Produkte und Prozesse der Wirtschaft. Wer den Industriestandort und Hightech hierzulande sichern wolle, müsse jetzt die Voraussetzungen für Investitionen und Innovationen schaffen! Das geht aber nur mit weitgehend unbürokratischer Förderung, wie der VDMA-Hauptgeschäftsführer Hartmut Rauen anmerkt.

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