Der neue Dreh!

Citizen wird mit neuem Werkzeugwechsler zum Schrittmacher fürs Drehen

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Automatischer Werkzeugwechsel auch für Kurzdreher

In der Citizen-Welt war, wie es weiter heißt, der ATC bis dato vor allem in den Cincom-Langdrehautomaten zu finden – prominent etwa in der Cincom L20-3M12B5 ATC. Dort kombiniere er die hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit des Langdreherkonzepts mit einer hohen Werkzeugvielfalt. Vor allem in Kombination mit einer schwenkbaren B-Achse und Simultanbearbeitung würde die Vorder- und Rückseitenbearbeitung effizienter und mit dem klaren Ziel überlagert, Bauteile in möglichst einer Aufspannung fertigstellen zu können, so Citizen dazu. Und die Miyano-Kurzdrehautomaten würden in der industriellen Serienfertigung als echte Arbeitspferde gelten – besonders dort, wo dauerhaft hohe Kräfte, maximale Stabilität und reproduzierbare Präzision im Mikrometerbereich gefordert seien, was auch für anspruchsvolle Werkstoffe der Fall sei. Robuste Maschinenkonzepte mit hoher thermischer und mechanischer Stabilität sowie eine auf Serienprozesse optimierte Kinematik machen das laut Hersteller möglich. Und das beste: Citizen rüstet die Miyano BNE-65 nun auch mit dem ATC-Prinzip aus. Auch gibt es nun eine B-Achse für den Kurzdreher. Der Kern der Neuerung ist eine ATC-Einheit, hinter der bis zu 24 Werkzeuge (zum Beispiel Bohrer und Fräser) bevorratet werden können. Die Maschine erhält damit den Namenszusatz ATS und ist übrigens auch mit dem Ecobalance-System ausgestattet, das den Energiebedarf beim Drehen reduziert, was durch Servotechnik statt Hydraulik klappt.

So macht Ecobalance das Drehen nachhaltiger

Ergänzt wird Ecoblance, wie es dazu weiter heißt, durch eine „intelligente“ Leerlaufabschaltung, die nicht benötigte Komponenten wie Lüfter, Beleuchtung oder Servos automatisch deaktiviert, sobald die Maschine stillsteht. Eine optimierte Steuerung reduziere den Druckluftverbrauch bei der Spindelspülung präzise nach Bedarf, ohne die Bearbeitungsqualität zu beeinträchtigen. Darüber hinaus verkürzt die Control-Technologie die Zykluszeiten, was den Stromverbrauch weiter minimiert, wie die Esslinger anmerken. Insgesamt ließen sich so deutliche Energieeinsparungen erzielen, was sich positiv auf die CO2-Bilanz auszahlt. Mit der Kombination aus zwei Y-Achsen für eine optimale Prozessaufteilung und hohe Simultanbearbeitung, dem ATC-System zur Verfügbarkeit einer großen Werkzeugzahl sowie dem Ecobalance-System verschiebe Citizen die Leistungsgrenzen von Kurzdrehautomaten in der Serienfertigung deutlich in den Grünen Bereich. Gleichzeitig brauche man weniger der teuren Spezialwerkzeuge. Im Fertigungsalltag wirke sich dieses Zusammenspiel unmittelbar auf Produktivität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit aus.

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