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Kompressoren Clevere Modernisierung spart hohe Energiekosten

| Autor/ Redakteur: Ina Rockmann / B.A. Sebastian Hofmann

Die Energiebilanz vieler Betriebe lässt sich in der Drucklufttechnik noch deutlich verbessern. Ein Anwenderbeispiel von Boge zeigt, wo Optimierungspotenziale liegen und wie sie sich heben lassen.

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Der Spediteur Rinnen greift in vielen Geschäftsbereichen auf Druckluft von Boge Kompressoren zurück.
Der Spediteur Rinnen greift in vielen Geschäftsbereichen auf Druckluft von Boge Kompressoren zurück.
(Bild: Boge Kompressoren)

Für die Drucklufterzeugung werden in Deutschland rund 7 % des industriellen Stroms benötigt. In kaum einem Bereich lassen sich durch relativ einfach realisierbare Maßnahmen so große Energieeinsparpotenziale heben wie hier – sei es durch den Einsatz modernerer Geräte oder die Rückgewinnung der von den Kompressoren erzeugten Abwärme. Die Anlagen rücken deshalb zunehmend in den Fokus von Entscheidern, wenn es um die wirtschaftliche Optimierung ihrer Produktionsstraßen geht. Ganz ähnlich ging es auch der Rinnen GmbH & Co. KG mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Moers, einer international tätigen Spedition für die chemische und petrochemische Industrie.

Der Dienstleister für Flüssig- und Gefahrguttransporte verfügt über ein europaweites Distributionsnetz und ist mit vier Standorten in Deutschland vertreten. In vielen Unternehmensbereichen setzt der Logistiker auf Druckluft von Boge – beispielsweise für den Betrieb von pneumatischen Geräten und Sprühpistolen in den Lkw-Werkstätten und Lackierkabinen oder für Trocknungsvorgänge in den Waschstraßen. „Wir arbeiten schon lange und seit zehn Jahren intensiv mit Boge zusammen“, erklärt Stephan Ziener, technischer Leiter bei Rinnen. „Dabei nutzen wir fast nur Boge-Schraubenkompressoren der C-Baureihe sowie Kolbenkompressoren zur Drucklufterzeugung.“

Ungünstiger Aufstellort und steigender Druckluftbedarf

Für Rinnen ist der dauerhafte und zuverlässige Betrieb der Kompressoren also ein absolutes Muss. Mit den Jahren stellte das Unternehmen außerdem auch einen steigenden Druckluftbedarf fest, unter anderem durch den Einsatz zunehmend pneumatisch angetriebener Werkzeuge.

Aufgrund ungünstiger Raumbedingungen, wie beispielsweise einer schlechten Belüftung der Anlagen, beklagte Rinnen einen häufigen Ausfall von Maschinen am Standort in Moers. Auf der Suche nach einer Lösung für einen dauerhaft effizienten Betrieb der Kompressoren wandte sich die internationale Spedition an ihren Partner Boge.

Nach einer umfangreichen Prüfung des Laufverhaltens und der Auslastung der Kompressoren sowie den äußeren Einflüssen am Standort empfahl der Hersteller die Einrichtung eines eigenen Kompressorraums. „Der gestiegene Druckluftbedarf konnte mit den vorhandenen Kompressoren nicht mehr abgedeckt werden“, berichtet Boge-Gebietsverkaufsleiter Thomas Klapper. „Hauptursache dafür war der zunehmende Verschleiß aufgrund ungünstiger Umgebungsbedingungen am Aufstellort.“ Die vom Kompressor angesaugte Umgebungsluft enthielt Verunreinigungen wie Staub und andere Partikel. Außerdem war die Lüftungssituation unbefriedigend, sodass keine ausreichende Kühlung der Kompressoren sichergestellt werden konnte.

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